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4 (1842) P - Z
Entstehung
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Wense Wentzky.

stand, Karl Gabriel, Freiherr v. W., 1714 in den Grafen - und späterin den Reichsgrafenstand erhoben.

Gegenwärtig besteht das gräfliche Hans v. W. aus den Kindernund Geschwistern des verstorbenen Grafen Friedrich v. IV., Majorats-lierrn auf Pilchowitz, Landraths des Rybniker Kreises. Er war mitKaroline, Grälin Somatis, vermählt, aus welcher Ehe drei Söhne unddrei Töchter leben, von welchen letzteren Cecilie sicli 1831 mit demGrafen Heinr. v. Strachwitz vermählte.

Das Stammwappen der v. IV. ist gleich dem der Bielina, näm-lich ein Hufeisen.

Wense, die Herren von der.

Das altadelige Geschlecht derer von der Wense gehört ursprüng-lich dem Liineburgschen an, wo sein gleichnamiges Staminschloss dies-seits der Aller in Trümmern liegt. Im preuss. Heere haben mehrereEdelleute dieses Namens gedient, namentlich der Major v. d. W., zu-letzt im 22. Infanterieregimente, früher im Reginiente v. Tschepe, undein anderer Major a. I). v. d. W., zuletzt im 7. schlesischen Landwelir-regimente, früher im Regimente v. Sanitz.

Diese Familie führt im goldenen Schilde einen schwarzen Balken,der mit einer goldenen Weinrebe, die drei grüne Tranben trägt, be-legt ist, und auf dem Helme eine goldene und eine schwarze Strauss-feder.

We ii tz c 1, Herr von.

Der Major der Feldartillerie Friedrich Wentzel wurde am 20. April1769 vom König Friedrich II. geadelt.

Wentzky, die Freiherren von.

Eine der ältesten adeligen Familien in Schlesien, die wahrschein-lich slavischen Ursprungs ist. Sie hat nach dem Mappen, wie nachden Familiennachrichten, sowie die v. Tschammer, gleiche Abstammungvon den alten Grafen v. Biberstein, die aus der Schweiz nach Polenund Schlesien gekommen sind und hier zum Theil ihren Namen ver-ändert haben. Die heutigen v. Wentzky schreiben sich nach ihrembei Neisse gelegenen Stammhause Petersheide, das jedoch erst amEnde des 15. Jahrhunderts in ihren Besitz kam durch Katharine Adol-phine v. Petersheide, Gemahlin des Georg v. W. auf Mahlendorf.Uebrigens unterscheidet man die Linien und Häuser Ruppersdorf, Glam-bach, Mückendorf, Wammen, Plomühl, Krippitz, Bertelsdorf, Peterwitz,Tschanschwitz, Niclasdorf, Ober- und Nieder-Ullersdorf, Reichen.Malz v. W. erscheint um das Jahr 1346. Seine Söhne Hans undGeorg v. W. pflanzten ihr Geschlecht fort. Von seinen Urenkelnwurde Matthiiis v. W. im Jahre 1560 Weihbischof zu Breslau und Lan-deshauptmann im Fürstenthuine Grottkau. Im Jahre 1590 starbGeorg v. W. und P. als fürstl. liegnitz-briegscher Rath. Er hat aucheine Schrift über das schlesische Ritterrecht geschrieben. In derGegenwart ist Ernst Friedrich v. W. königl. Landrath und Landschafts-Director, Herr auf Bärwalde, Münchow, Schönharte u. s. w. bei Mün-sterberg. Ein Sohn desselben, Karl Friedrich v. W., ist Major v.d. A., Herr auf Plohe bei Strehlen, ein anderer, Heinrich Friedrich v.W., besitzt das Gut Kursangwitz bei Oldau. ltudolph Friedrich v.IV. ist Herr auf Glambach. Itans Friedrich VIII. v. W. auf Ober-