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Wendessen Wengersky.

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vergoldeter und wie oben zum Sprung gerichteter Hirsch zu ersehenist." Auszug aus dem Adelsbriefe von dem Kaiser Leopold I. vom 14.Januar 1099.

Wendessen, die Herren von.

Das ursprünglich sächsische, namentlich halberstädtische Geschlechtder v. W. hat sich nach Mecklenburg gewendet. Andreas Ernst v.W. war um das Jahr 1650 Domherr zu Merseburg, Balthasar Lud-wig Ernst v. W., der Sohn des preuss. Hauptmanns v. W. und einerv. Fink, gelangte zur Würde eines preuss. Generallientenants, Comman-danten von Breslau und Gouverneurs von Neisse, Ritter des grossenrollien Adlerordens u. s. w. Kr hinterliess mehrere Kinder, doch istuns später nur ein v. W, noch bekannt geworden, der Offizier im Re-giment Herzog Eugen von Wiirtemberg war, 1807 seinen Abschied nahm,und später in Kirchen-Dombrowsk bei Aluiowana-Goslin iin Grossher-zogtkume Posen lebte.

Wenge, die Freiherren von.

Ein uraltes und vornehmes freiherrliches Geschlecht in Westphalen(wo in der Grafschaft Mark das Stammschloss liegt) und der Rhein-provinz, dessen Stammreihe mit Heinrich von und zu der Wenge, derum das Jahr 1-187 lebte, beginnt. Clemens August, Freiherr von derWenge, Herr der freiadeligen Güter Wenge, Beeck, Sevinghofen, Kol-fenthurm, Brabeeck, Hackfurth, Biillesheim, Lindenberg, Mitherr derunmittelbaren Reichsherrsckaft Landershoven, Erbvogt und Erbgerichts-herr der Stadt Ahrweiler, kurkölnischer Geheimer Rath und Oberjä-germeister, Generallieutenant und commandirender General der iniin-sterschen Truppen, Gouverneur der Stadt Münster, Geheimer Kriegs-rath, auch künigl. preuss. Generallieutenant, Ritter des rothen Adler-ordens 1. Classe u. s. w., starb im Jahre 1818. Er war mit MarieLouise, Erbtochter des Freiherrn Johann Friedrich v. Eynaten vermählt.Von seinen in dieser Ehe erzeugten Söhnen ist Levin Wilhelm Frei-herr v. W. Domcapitular zu Münster und Halberstadt und FriedrichFlorens Kuban, Freiherr v. W r ., Herr der genannten Güter, in östrei-chischen Diensten, von den Töchtern aber Marie Sophie mit dem re-gierenden Reichsgrafen von Schaesberg zu Kerpen, Lommersum undTannheitn vermählt.

Diese Familie führt im silbernen Schilde einen schwarzen Wart-thurm mit offenem Thore. Derselbe wiederholt sich auf dein bewul-steten Helme zwischen einem silbernen und einem schwarzen Adler-ilügel.

Wengersky, die Grafen und Herren von.

Die Grafen v. Wengersky in Schlesien stammen aus dem vorneh-men polnischen Hause Bielina und haben daher einerlei Abkunft mitdem erloschenen Geschlechte der Grafen v. Proskau. Der erstev. W., der nach Schlesien kam, war Albert Christoph, kaiserlicherOberst. Er erwarb durch Heirath im Jahre 1627 das Gut Nimpka imBreslauischen und war später Landeshauptmann. Sein Sohn Chri-stoph W., ebenfalls kaiserl. Oberst, besass Gimmel, Geitendorf undKoltzig. Gabriel v, W. wurde am 31. Mai 1656 in den Freiherren-

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