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Welzien
Wenden.
1789 ein Adelsdiplom. Das ihm beigelegte Wappen zeigt zwei in einKreuz gelegte Schwerter und drei Schwäne.
2) Im Jahre 1790 den 21. Januar ward Johann Jacob Weiss, Com-merzien- und Admiralitätsrath, Besitzer der Güter Plauen und Leissie-nen in l'reussen, in den Adelstand erhoben. — Das Wappen enthälteinen Löwen und eine Lilie.
Welzien, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht in Pommern und Mecklenburg. In demletztern Lande ist oder war es im Amte Goldberg und bei Bostockbegütert. — Matthias v. Welzien war 14758 Dompropst zu Güstrow. —Wilhelm v. Welzien, aus dem Hause Finkenberg bei Kostock, gelangteim preuss. Heere zum Bange eines Generallieutenants. Er war Bitterdes eisernen Kreuzes 1. Classe und des Ordens pour le merite undnach und nach Commandant der Festungen Neisse, Erfurt und Cosel.Im Jahre 1825 wurde er in den Pensionsstand versetzt. Er lebte vonda an zu Liegnitz, wo er am 16. Juli 1827 starb. —
Die von Welzien führen im silbernen Schilde einen rollten Adler-Aug, dazwischen eine rothe Pferdebremse. Dieses Bild wiederholt siehauf dem Helme. Decken roth und Silber. M. s. König, III. S. 1147.Gauhe, I. S. 2091. Zedier, 51. S. 1892.
Wcnekstern, die Hcncn von.
Eins der ältesten Geschlechter der Mark Brandenburg, das auchim Lüneburgschen und Mecklenburgschen vorkommt. Es zerfällt demWappen nach in zwei ganz von einander verschiedene Linien. DieHauptlinie besass im vorigen Jahrhunderte ansehnlichen Grundbesitzin der Priegnitz, wo Dalmin, Lenzewische, Neufeld u. s. w. alte Be-sitzungen dieses Hauses sind. — ./. L. v. Wenckstern ist Geh. Hofrathund Kanzlei-Director im Staatsministerium zu Berlin, sein Sohn C.H. v. W. ist Geh. Kanzlei-Secretair. In der Armee dienten und die-lten noch gegenwärtig mehrere Mitglieder dieser Familie.
Die v. W. in Brandenburg führen im silbernen Schilde drei Rosen,oben zwei, unten eine, zwischen denselben einen achtstrahligen, golde-nen Stern und auf dem gekrönten Helme zwei eisengerüstete, denStern haltende Arme; zwischen den Armen steht ein roth und goldenerKrug, auf dem eine Kose liegt. Das andere Wappen hat ein blauesSchild und auf dem Helme einen silbernen Stern zwischen blau undSilber gevierteten BüfFelllörnern. M. s. auch Zedier, 51. S. 1976.
Wenden, die Herren von.
Diese Familie wurde vom Kaiser Leopold I. am 14. Januar 1699 inden Adelstand erhoben. Sie besitzt noch in der Gegenwart die GüterGriebenitz und Dargen im Fürstenthumskreise.
Die v. Wenden haben „ein ovales, in zwei Theile abgetheiltesSchild, dessen unterer Theil roth, worin auf einem grünen Hügel einzum Sprung gerichteter goldener Hirsch steht, obere Feidung aberblau oder Lasurfarbe, auf dem Schilde ein blau angelaufener adeligerTurnierhelm mit anhangendem Kleinod und rechterseits blau und ver-goldet, linker aber roth und mit vergoldeten anhangenden Helmdecken,über dem Schilde eine goldene Krone, worauf ein bis an die Hälfte