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Vigny Vinzclberg.

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Vigny, die Herren von.

Eine von Fried. Willi. II. 1788 in den Adelstand erhobene Fami-lie , die im goldenen Felde vier rotlie Spitzen und auf dem gekröntenHelme einen verkürzten goldenen Löwen führt. Gegenwartig istder Oberst v. Vigny Inspecteur der 1. rheinischen Festungs-Inspec-tion, Ingenieur des Platzes Mainz. Er ist Kitter mehrerer Orden, na-mentlich auch des eisernen Kreuzes 1. Classe. Ein Hauptmann v.Vigny lebt zu Berlin.

Vincke, die Freiherren von.

Ein uraltes vornehmes westphälisches Dynasten - Geschlecht. AmAnfange des 16. Jahrhunderts wurde die Theodorichsburg, der SitzTheodors Vincke, zerstört. Seine Nachkommen liessen sich darauf zuOstenwalde, im Osnabrücksclien gelegen, nieder. Der Hauptlinie ge-hören noch gegenwärtig die Ostenwalder Güter. Eine zweite Linie,die katholische, nennt sich nach ihrem Besitzthume Kilver im Ravens-bergschen. Dieses Gut ist jedoch in der Gegenwart nicht mehr in ih-ren Händen. Ernst Idcl Jobst Vincke war Domdechant zu Minden,Oberstallmeister des Herzogs von York, Herr auf Ostenhausen. Erwar mit Luise, Freiin v. Buttlar, vermählt. In dieser Ehe wurdenmehrere Söhne und Töchter geboren. Von den Söhnen ist der älteste,Ernst, Freiherr v. V., Herr auf Ostenhausen, königl. hannöverscherGeneral; der zweite, Kurl Philipp Victor , Freiherr v. V., starb alsMajor a. D. (früher im Regimente von Tauentzien) im Jahre 1813 zuDammerow. Der dritte, Friedrich Ludioip Wilhelm Philipp, Freiherrv. V., ist der gegenwärtige hochverdiente wirkliche Geheime Rath,Oberpräsident der Provinz Westphalen und Ritter des rotlien Adleror-dens 1. Cl. Der vierte, Karl Clamor, Freiherr v. V. (ehemals im IIu-sarenregiinente v. Rudorf), starb 1807. Von den Töchtern war eineAebtissin zu Quernheim, eine andere war mit dem Geheimen Staats-und Justizminister Freiherrn von der Reck, eine dritte mit dem braun-

schweigschen Obeljägermeister Freiherrn v. Sierstorplf vermählt.

Ein Sohn des Oberpräsidenten Freiherrn v. V. ist Lieutenant in einemHusarenregimente. Aus dem Hause Kilver ist Franz, Freiherr v. V.Land- und Stadtgerichts - Assessor zu Lübbecke, und Karl, Freiherrv. V., Hauptmann im Generalstabe, gegenwärtig zu Konstantinopel.

Die Freiherren v. V. führen im weissen Schilde eine rothe Pflug-schaar, nach andern ist es eine Vinke, das Eisen einer alten Waffe(Streitaxt). Auf dem Helme stehen drei Straussfedern, belegt mit derVinke. Siebmacher giebt das Wappen, I. S. 187.

Vinzelberg, die Herren von.

Ein uraltes Geschlecht in Sachsen und in der Mark. Iiier besasses die Güter Rochow und Garchow in der Altmark, Freene in derPriegnitz u. s. w. Dieses Geschlecht führt in einem roth und blaugespaltenen Schilde einen blauen schräg gelegten Bogen, und auf demIlelme einen blauen gekrönten, mit einer blauen und weissen Hahnen-feder geschmückten Bock.