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4 (1842) P - Z
Entstehung
Seite
296
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Viebalin Viereck.

den bekleidet. Während sich die Familie in Pommern v. Versenschreibt, lindet man sie in den andern Ländern v. Fersen geschrieben.

Die v. Versen in Pommern führen in einem blauen Schilde einenbiegenden goldgekrönten Fisch in seiner natürlichen Farbe, welcherim Munde einen goldenen Ring hält, und auf dem Helme drei Strauss-federn. Die Helmdecken sind blau und silbern. Nach Elzows Pom-merschem Adelsspiegel ist das Wappen der Freiherren v. Versen inLielland also vermehrt worden, dassdas Wappen in einem quadrir-ten Schilde mit einem Mittelschilde besteht. Das Mittelschild enthältdas alte adelige Stammwappen der v. Versen, so wie solches eben be-schrieben worden. In dem ersten und vierten Felde sieht man einenLöwen, welcher in der Tatze einige Pfeile hält, und in dem zweitenund dritten Felde eine auf einem Schwerte hangende Krone."

Viebahii, die Herren von.

König Friedrich Wilhelm I. ertheilte dem Oberappellationsgerichts-Assessor und Erbgesessenen in Hohl und Mühlenfels, in der GrafschaftMark, Johann Heinrich Viebahn, am 24. Jan. 1728 ein Adelsdiplom.Ein Sohn desselben war Franz Moritz v. V., der früher Generalamli-teur war und 1739 als königl. preuss. Staatsminister starb. Gegen-wärtig ist ein v. V. Director des Land- und Stadtgerichts zu Bran-denburg, ein anderer v. V. Director zu Soest. Ausserdem stehen nochmehrere v. V. im preuss. Civildienste.

Viebig, Herr von.

Am 15. Octbr. des Jahres 1786 wurde Bernhard Christian Ferdi-nand Viebig, Assessor der Kammer in Breslau, in den Adelstand erhoben.

Das ihm beigelegte Wappen enthält im gespaltenen schwarzenund blauen Schilde hier drei goldene Sterne, dort einen silbernenLöwen, und auf dem Helme einen schwarzen Adlerflug.

Viereck (egg, gk), die Grafen und Freiherren von.

Ein altes, adeliges Geschlecht in Mecklenburg, Pommern und denMarken. Im Bisthume Schwerin besass es das Erbmarschallamt. Fer-dinand Joseph, Maxim. Joseph Heinrich und Georg Florian, Söhne desKämmerers und Tranchiermeisters am kurbaierschen und kurkölnischenIlofe v. V., wurden am 10. Decb. 1692 Freiherren. Helena Elisabethv. V. wurde am 6. Sept. 1703 in den dänischen, der kurpfälzis. Oberstall-meister und Minister v. V. i. J. 1790 von dem Kurf. Karl Theodor, dieIlof- und Staatsdaine v. V. auf Lossow bei Frankfurt von des jetzt regierenden Königs Majestät in den preuss. Grafenstand erhoben. Otto Adamv. V., Erbh. auf Weitendorf, Waltinannshagen, Roggow u. s. w., geb. zuGüstrow am 16. Juni 1634, starb am 16. Decbr. 1718 als königl. preuss.Geh. Staatsminister, Ritter des schwarzen Adlerordens u.s.w. Christ.Fried, v. V., Generalmajor, Erbherr auf Weitendorf, starb am 29. Nov.1777 zu Pisa. Ernst Vollrath v. V. starb als Generalmajor, Amts-hauptmann von Scldanstedt u. s. w. 1816 zu Berlin. Der Obermund-schenk v. V. war am 12. Aug. 179Ö zu Berlin gestorben. Eine Toch-ter desselben ist die oben erwähnte Hof- und Staatsdame Grälin v. V.

Das ursprüngliche Wappen der v. V. zeigt im silbernen Schildedrei blaue Hifthörner, und auf dem Helme einen schwarzen Hund mitsilbernem Halsbande. M.s.a.Gaulie, I. S. 1959. Zedier, 48. S. 114619.