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T reffenfclil — Trcnk.
Helmdecken sind silbern und sclnvarz. Dieses Wappen giebt Siebina-clier, 11. S. 52. Die preuss. Freiherren v. T. führen im blauen ge-spaltenen Schilde rechts einen goldenen Drachen, links drei goldeneSchrägbalken, und auf dem Ilelme eine siebenperlige Krone. DieDecken golden und blau. Zu Schildhaltern sind zwei preuss. Adlergewählt. Nachrichten über dieses Geschlecht iindet man in Sinapius,1. S. 980. II. S. 475 — 77. Okolski, III. p. 235.
Treffenfcld, Herr von.
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Kurfürst Friedrich Wilhelm der Grosse erhob den kurbrandenbnr-gischen Obersten Joachim Henning Treffenfeld am I*. Juni 1675 in denAdelstand. Er hat sich vorzüglich durch seinen rühmlichen Antheil ander Schlacht von Fehrbellin ausgezeichnet.
Trcnk (ck), die Grafen, Freiherren undHerren von der.
Das alte vornehme Geschlecht von der Trenk ist aus dem mittlemDeutschland, und namentlich aus dem fränkischen Kreise, wo es schonim 13. Jahrhunderte vorkommt, und im 14. unter dem begütertenReichsadel aufgeführt wird, mit dem deutschen Orden nach ITeussengekommen. Die v. d. Trenk wurden von dem letzten Heermeister desdeutschen Ordens und ersten Herzoge in Preussen am 25. Octbr. 1533mit den Scharlacker Gütern im Amte Labiau, und Achaz v. d. T. vomgrossen Kurfürsten am 5. April 1652 mit dem Dorfe Goldbach belehnt.Ausserdem erwarb die Familie mehrere andere Güter, namentlich Po-parten, Rodwienen, Sokallen , Schacklacken, Kapstiecken, Perkuiken,Meiken, Kothen, Meerlauken, später auch Kasebalk und Holstein.Christian Albrecht v. d. T., kurbrandenburg. Rittmeister, hatte zweiSöhne. Der ältere derselben starb am 14. Mai 1740 als königl. preuss.Generalmajor a. D., der jüngere aber, Johann Heinrich v. d. T., gingin österreichische Dienste. Mit diesen Heiden theilte sich das Ge-schlecht in die evangelische und in die katholische, oder österreichi-sche Linie. Die letztere starb jedoch schon mit dem Sohne des Stif-ters, Franz v. d. T., im Jahre 1749 wieder aus. Die merkwürdigenSchicksale und das vielbewegte Leben dieses unruhigen Mannes findetman in seiner Selbstbiographie, die er im Jahre 1745 niedergeschrie-ben haben soll. — Der gedachte Generalmajor Christoph Ehrenreichv. d. T. hinterliess mehrere Sühne, die ihr Geschlecht in Preussenfortpflanzten, während der älteste derselben, Friedrich Wilhelm, Frei-herr v. d. T., Stifter des jüngern österreichischen Astes wurde. Krwar Cornet bei der Garde du Corps, und verliess im Jahre 1745 sei-nen Festungsarrest in Glaz. Zuerst ging er in russische, später inösterreichische Dienste, und als kais. öster. Rittmeister wurde er imJahre 1754 in Danzig verhaftet und Friedrich dem Grossen ausgelie-fert, der ihn eine schwere zehnjährige Gefängnissstrafe in Magdeburgerdulden liess. Er fand, wie bekannt, in der Revolution Frankreichsdas Ziel seines Lebens. Von seinen Söhnen starb Joseph, Freiherr v.d. T., am 9. März 1835 als kaiserl. österreichischer Feldmarschall-Lieutenant. — Friedrich Ludwig v. d. T. gelangte am 9. Jan. 1793zur Würde eines königl. preuss. Generalmajors und Chef eines Ilusa-renregiinents. Er starb am 13. Novbr. 1797 zu Marggrabowo in Ost-preussen. — Aus dem Hause Schacklacken wurde Karl Abbrecht v. d. 1 •am 5. Juni 1798 in den preuss. Grafenstand erhoben. Er starb 76Jahre alt, und hinterliess einen Sohn, Wilhelm , Grafen v. d. 'f., der