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4 (1842) P - Z
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Treskow.

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ebenfalls vor einigen Jaliren gestorben ist. Des Letztern ältester Sohn,Graf Wilhelm v. d. T., starb als junger Offizier; von den andern dreiminorennen Brüdern, Grafen v. d. T., ist der älteste 1835 in das Ca-dettenbaus zu Culin eingetreten. Mehrere Mitglieder ans dem al-ten Hause der v. d. T. haben sich Ehrenzeichen im Befreiungskämpfeerworben, und einige dienen noch in der Armee, wie der Lieutenantv. d. T. bei dem Cadettencorps zu Berlin.

Das v. d. T.'sche Wappen zeigt im rothen Schilde den Kopf einesgoldgehörnten Stiers und unter diesem zwei neben einander stehendegoldene Sterne. Das grälliche Wappen ist quadrirt und mit einemHerzschilde verseilen. Letzteres ist schwarz, mit einem goldenen Käh-men eingefasst, und darin eine silberne Taube. Das lste und -Jte rotheFeld des Hauptschildes enthält den v. d. T.'schen Biiffelkopf, das 2teund 3te blaue Feld die beiden goldenen Steine. Das Hauptschild trägteine Grafenkrone, und diese drei gekrönte Helme. Ueber dem lstenHelme schweben die beiden Sterne, auf dem mittlem steht ein schwar-zer, mit der Täube belegter Adlerfiügel, und auf dem 3ten der Büf-felkopf. Die Ilelmdecken sind rechts blau und silbern, links roth undsilbern.

Treskow, die Herren von.

1) Das uralte vornehme Geschlecht der v. Treskow, Treskau undDreschkau stammt ursprünglich aus Sachsen, wo das bei Belgern ge-legene Burglehn Treskow sein .Stammhaus sein soll. Es erwaib imMagdeburgschen sehr bedeutende Besitzungen, nach welchen sich dieverschiedenen Aeste des Stammes nannten: so entstanden die Hauptli-nien von Schlagenthin, Miilow und Niermark. Auch ICönigsborn, Fer-chel, Beckau, Bützer, Alt- und Neu-Gripp, Menz, Wusterwitz, Man-gelsdorf u. s. w. waren in den Händen der v. T. In den Marken wa-ren sie schon im 10. Jahrhunderte erschienen, hier hatten sie sich imRuppinschen ansässig gemacht. Sie erwarben später auch in Preussenund in Schlesien Güter. Im 12. Jahrhunderte kommen Grafen diesesNamens vor. Die eigentliche Stammreihe beginnt mit Hermann v. T.,der im Jahre 1300 lebte. Eine sehr zahlreiche Nachkommenschafthinterliess der Domherr Heinrich v. T. In brandenlnirg-preussi-sclien und schwedischen Kriegsdiensten haben sich viele Mitglieder die-ses Hauses Ruhm und Ehrenstellen erworben. In preuss. Diensten ha-ben sich namentlich ausgezeichnet:

Joachim Christian v. T., aus dem Hause Neu-Gripp im Magde-burgischen, der als Generallieutenant, Ritter des schwarzen Adleror-dens, Commandant von Neisse, Chef eines Infanterieregiments u.s.w.am 20. April 1762 zu Neisse, eine Festung, die er kurze Zeit vorhermit der grössten Standhaftigkeit vertheidigt, und so dem Könige er-halten hatte, starb.

Hans Otto v. T. war künigl. prenss. Generalmajor, Chef einesRegiments zu Fuss, Commandant der Festung Stettin, Domprälat zuCamin. Er starb 1756.

N. N. v. T. war zuerst markgräfl. anspach-baireuthscher General-lieutenant, und wurde im Jahre 1792 vom König von Preussen zumGenerallieutenant und Ritter des rothen Adlerordens ernannt. Er waraus dem Hause Schlagenthin.

Im Jahre 1806 war zu Danzig der Generalmajor v. T. Chef einesInfanterieregiments. Er war ebenfalls aus dem Hause Schlagenthin,und starb 1811 a. D. Karl Alexander Wilhelm v.T., von der preuss.Linie, und zwar aus dem Hause Eiserwangen, starb als Generalma-V. Zedlitz Adels-Lex. IV. 18