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Tiscliowitz — Tluck.
vermählt. — Ernst Ludwig v. Tippeiskirch stand im Jahre 1,805 alsPrem.-Lieutenant im Regimente v. Courbiere und war Adjutant imGeneralstahe. Er erwarb sich in der Schlacht bei Eylan den Ordendes Verdienstes, zn dem in den spätem Feldzügen der Schmuck desEichenlaubes hinzugefügt wurde, wurde sodann Commandeur des Leib-Infanterieregiments und 1812 als Oberstlieutenant in den Generalstabversetzt. Im Jahre 1813 erhielt er das Commando des 1. Garde -Re-giments , und noch in demselben Jahre wurde er als Oberst Comman-deur einer Brigade. Bei Dresden erwarb er sich das eiserne Kreuz1. Classe. Im Jahre 1817 war er Generalmajor und Inspecteur derLandwehr im Regierungsbezirke Coblenz, 18.>5 Generallieutenant underster Commandant von Erfurt, 1827 aber wurde er Cominandant vonBerlin, und später Ritter des rothen Adlerordens 1. Classe, und Gross-kreuz mehrerer anderer Orden. Er vermählte sich am 20. April 1804mit Henriette Mehlhorn, aus welcher Ehe ein Sohn und mehrere Toch-ter leben. — Ein Nell'e des F. It. v. Tippeiskirch war Gesandtschafts-prediger zu Rom, und ist mit seiner Cousine, Bertha, Gräiin v. Ku-nitz, vermählt. — In dem Regiinente v. Kalkreuth stand im Jahre1806 der Stabscapitain Karl v. Tippeiskirch; er schied im Jahre 1820als Major und Commandeur des marienwerder Landwehrbataillons ausdem activen Dienste, und starb im Jahre 1827.
Das Wappen der v. Tippeiskirch zeigt im silbernen Schilde eineroth bethiirmte Kirche. Bei mehreren Abdrücken, namentlich beiSiebmacher, V. S. 174, finden wir die Kirche mit zwei Thiirmen, beiandern zeigt die Kirche nur einen Thurm. Der Ordensrath Ilassegiebt, S. 23, das Wappen ebenfalls mit zwei Thiirmen. Auf dem ge-krönten adeligen, mit einem Kleinode versehenen Turnierhelme stehtdie Kirche zwischen zwei schwarzen, auf manchen Abdrücken blauenAdlerfiiigeln.
Tiscliowitz, die Herren von.
Aus dieser Familie sind Mitglieder in Schlesien begütert, nament-lich besitzt der Landesälteste v. Tiscliowitz das Gut Rokittnitz imKreise Beuthen. — Ein anderer v. T. ist Landrath des Kreises Adel-nau in der Provinz Posen.
Titz v. Titzenliöffer (Iiofer), die Herren.
Friedrich Leogold, Heinrich Goltlieh und Ernst Wilhelm Titz inSchlesien wurden ain 22. März 1715 mit dem Prädicat von Titzenhöf-fer in den böhmischen Ritterstand erhoben. Dieser Familie gehörtedamals das Rittergut Peuke bei Oels. Im Jahre 1806 standen zweiNachkommen von denselben im preuss. Heere. Einer stand als Stabs-capitain im Regimente v. Tschepe, er war auf Werbung und lebtenachmals verabschiedet in Homburg v. d. IT., der andere war Stabs-capitain im Regimente v. Treuenfels. Er starb 1813 als wirkl. Capi-tain und Platzmajor in Graudenz. Die v. T. führen in einem obenblauen, unten in Gold und Roth getheilten Schilde hier einen Löwenmit abwechselnden Tincturen, dort drei goldene Sterne. Decken blauund golden.
Tluck, die Herren von.
Die v. Tluck sollen von einem sarmat. Ritter, der in den Dien-sten der ersten Könige von Frankreich stand, abstammen. Im öster.