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4 (1842) P - Z
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Tigerström Tippelskircli.

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Tigcrstrüm, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht in Schweden, von dem sich Zweige inVorpommern niedergelassen hahen. Gegenwärtig besitzt diese Familiedie Güter liassin und Legerhof im Kreise Grimmen, Regierungsbe-zirke Stralsund. Ein Dr. v. Tigerström ist gegenwärtig Professorin der juristischen Facultät der Universität Greifswalde.

Tippelskircli, die Herren von.

Dieses alte adelige Geschlecht findet man in früheren Zeiten mei-stens unter dem Namen von Diebels- oder Dippels und Dippeltskirch.Wahrscheinlich ist Dippold der ursprüngliche Name der Familie, undDippoldskirch, Dippels- und Tippeiskirch erst eine spätere Benennung.Den Adel erwarb ein Dippold v. Dippelskirch unter dem deutschenKönig Heinrich, dem Sachsen, der auch wegen seines Eifers für die Ver-breitung der christlichen Kirche der christliche König genannt wurde,und von dem in dieser Beziehung auch viele Familien mit der Iiinzu-fiigung des Wortes Kirch zum Taufnamen geadelt worden sind.Wenn hier nur von Mutlimassungen und Sagen die Rede sein kann,so ist es auf der andern Seite durch Urkunden erwiesen, dass die v.Dippelskirch (Tippeiskirch) mit den ersten Rittern des deutschen Or-dens in Preussen erschienen. Unter dem Heermeister Seyfried vonFeuchtwangen und Befort v. Trier kamen schon Ritter dieses Namensvor, und der Heermeister Albrecht, nachmalige erste Herzog vonPreussen, ertheilte am Montag nach Reminiscere des J. 1522 dem KitterIgloff Tippeiskirch eine Handfeste über den Hof Sepoten und das DorfJeseiken im Amte Brandenburg, ebenso über das Dorf Trimmau imtapiauer Gebiete. Die Hauptverschreibung über diese Lehne war durchBrand im Laufe der Kriege verloren gegangen. Andreas Hollo) v. Tip-pelskircli, im Amte Labiau begütert, kommt 1035 vor. Im vorigenJahrhunderte waren die Güter Prosnicken (Brasnicken) und Görken(im Amte Schaaken), AVilkenitz (Wilgnitten) u. s. w. Besitzungen die-ses Hauses. Emst v. Tippeiskirch, Hauptmann, war mit einer dePalm vermählt; er erzeugte mit ihr einen Sohn und eine Tochter,Sigmund Ernst v. Tippeiskirch, der 1750 Herr auf Brasnicken war,und Anna Louise v. Tippeiskirch, die sich mit einem v. Hofen ver-mählte. Im Jahre 1754 verkaufte des Georg Ernst v. Tippelskircli (derMajor im Regiinente Hollstein gewesen war) Wittwe, Juliane Helene,geb. v. Schaafstedt, das Gut AVilgenitten an den Major Joh. Albrechtv. Cordes. Im Jahre 1775 kommt ein Hauptmann v. Tippeiskirchals Besitzer des Gutes Görcken im Amte Schaacken vor. Eine v. Tip-pelskircli vermählte sich im Jahre 1797 mit dem Major v. Pannewitzauf Jablaucken. Friedrich Kogislaw v. Tippeiskirch, königl. preuss.Inspections-Adjutant des Generals Grafen v. Schwerin, war Ritter desA erdienstordens und Herr auf AVilkenitz. Kr vermählte sich zweimal,zuerst mit Dorothea Amalie, Grälin v. Finkenstein-Schönburg, die am20. August 1793 zu Thorn starb, und zum zweitenmale mit AntonieSophie Louise, Grälin v. ICanitz. Ein Capitain v. Tippelskircli standin dem Regimente v. Alvensleben. Er schied im Jahre 1S28 als Oberst-Iieutenant aus dem 10. Garnisonbataillon, und lebt gegenwärtig alsOberst a. D. zu Berlin. Er war mit einer v. Koller vermählt, die am28. April 1808 starb. Aus dieser Ehe sind fünf Söhne geboren, na-mentlich steht ein Sohn desselben als Prem.-Lieutenant im fj. Infan-terieregimente; er ist mit einer v. Dresky, aus dem Hause Kreisau,