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Tempelliof Teuczin.

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Tempelliof, die Herren von.

König Friedrich II. erhöh im Jahre 1784 den berühmten damali-gen Artilleriemajor Georg Friedrich Tempelhof in den Adelstand. SeinVater war Amtsrath zu Ramtitz, seine Mutter eine geborne Timm.Kr starb als Generallieutenant und Ritter des schwarzen Adlerordensam 18. Juli 1807. Als Schriftsteller ist er durch seine Geschichte dessiebenjährigen Krieges, welche in sechs Bänden in den Jahren 1783bis 180t erschien, berühmt geworden. Der Verstorbene entwickelteeine tiefe ICenntniss der Theorie der Kriegskunst. Er stellte sie mitGlück und Nutzen dar, und bethütigte sie bei vielen Gelegenheiten.Sein Sohn, Karl Eduard v. T., hatte früher ebenfalls im Militärdienstegestanden, später besass er die Güter Aslau und Golkowitz in Nieder-schlesien, sodann Krikla in S'üdpreussen. Er studirte, als er schonFamilienvater war, die Rechte, wurde Justizcominissarius zu Berlin,und seit einigen Jahren lebt er auf seinem Gute Dombrowko beiBosen. Aus seiner Ehe mit Henriette Friederike Huber lebt ein Sohn,Friedrich v. T., vermählt mit einer v. Dziembowska, als Justizcom-inissarius in Berlin.

Die v. T. führen im blauen Schilde einen nach der rechten Seiteaufspringenden braunen Edelhirsch, und auf dem gekrönten Helmezwischen zwei schwarzen Adlerflügeln einen roth und blau gestreiftengerüsteten Arm, der ein Schwert führt. Die Decken blau und silbern.

Tempski, die Herren von.

Die v. Tempski stammen von dem vornehmen polnischen HauseJastrzembiec ab, sie haben sich aber iin 15. Jahrhunderte in Preussenniedergelassen und ansässig gemacht; von hier aus hat sich ein Astnach Schlesien und in die Lausitz gewendet. Der erste v. T., derum das Jahr 1623 aus Preussen nach Schlesien kam, war Sebastianv. T. Er erwarb das Gut Quickendorf bei Frankenstein. In der Lau-sitz gehören zu ihren ältesten Besitzungen die Rittersitze Ober-Schrei-bersdorf, Rothlach u. s. w. In Schlesien waren die v. T. noch inneuerer Zeit bei Bunzlau sehr begütert, namentlich gehörte ihnen Ot-tendorf u. s. w. Georg Friedrich v. T. auf Ottendorf hatte einenSohn, der als freiwilliger Jäger im Gefechte bei Hainau, 17 Jahr alt,blieb. Otto Friedrich v. T. starb am 19. Novbr. 1773 als Oberstund Commandern: eines Garnisonreg. zu Schildberg bei Soldin. Er warzuerst mit einer v. Rottenburg, später mit einer du Rosey, aus demHause Schildberg, venu. In beiden Ehen wurden ihm nenn Söhne undsieben Töchter geboren. Karl Otto Fried. Leopold v. T. lebt jetzt alspension. Oberst. Er besass früher das Gut Lomnitz im Glatzischen.

T ;C n c z i n, die Grafen und Herren von.

Tri alten sclilesisclien Briefen kommen sie unter dem Namen v.Sbiluto vor. Sie besassen schon um das Jahr 1288 die Stadt Plans-nitz. Als Stammvater der Grälen v. Tenczin gilt Nawogius Zegolha,Woiwode zu Sendomir, der um das Jahr 1319 das Städtlein und Stamm-haus Tenczin erbaute. In Schlesien breitete sich ein aus Polen ge-kommener Ast dieses Hauses im Fiirstenthume Oppeln aus, wo er dasSchloss Paczin erwarb und sich davon Paczenski schrieb. Seit jenerZeit ist die tamilie Tenczin und Paczenski bekannt. Nachdem dem