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ilen Grafenstand erhoben worden. Seinen ruhmvollen Antheil in derSchlacht bei Gr. Beeren, die ausdauernde Tapferkeit, mit welcher erdie Stellung bei Jüterbogk am Tage vor der Schlacht bei Dennewitzvertheidigte, die Kinnahme von Torgau nnd die unter seiner Oberlei-tung vorbereitete Erstfirmung von Wittenberg verschafften ihm die höch-sten Ehrenzeichen und den Beinamen von Wittenberg. Aus seinerEhe mit einer v. Amstedt hat er einen Sohn hinterlassen. der gegen-wärtig Generalmajor und Brigadier ist. Ein Bruder des Letztern starbals Major v. d. A. auf seinem Gute l'anckow. Von seinen Schwesternwurde Katharina .Johanna Gemahlin des Ministers Grafen v. Haugwitz,Charlotte Louise Dorothea vermählte sich mit Gottfried Heinrich Leopold,Grafen v. Schmettau, Majoratsh. auf Pommertzig T'riederihe Christinelilisnbeth wurde die Gemahlin Wilhelms v. Kleist, königl preuss. Kam-merherrn , Herrn auf Tschernowitz. In dieser Ehe wurde der gegen-wärtige Hofjägermeister Graf Kleist vom Loos geboren — Endlich diejüngste dieser Schwestern, Wilhelmine, ist die Witlwe des am 18 Jan.1811 verstorbenen Präsidenten der siidpreuss. Domainenkammer zuWarschau und Geheimen Oberfinanzraths Grafen v. Hoym.
Das ursprüngliche Wappen der v. Tauenzien ist ein silbernesSchild, darin ein brauner, aus einem schwarz und weissen Schachespringender Edelhirsch. Dieses Bild führt das erste gräfl. v. Tauen-ziensche Wappen als Herzschild. Das Hauptschild ist quadrirt, im er-sten silbernen Felde ist ein gerüsteter, ein Schwert führender Arm, imzweiten rothen Felde eine goldene, fiinl'zackige Krone, im drittenblauen Felde eine silberne Ehrensäule, und im vierten goldenen Fehleein schwarzer, nach der rechten Seite aufspringender Löwe vorgestellt.Drei gekrönte Helme bedecken das Schild. Der erste mit dem gerü-steten Arme, der zweite oder mittlere mit drei weissen Lilien amgrünen Stengel, und der dritte mit einer weissen Stranssfeder besetzt.Das Wappen des gegenwärtig gräflich Tauentzien-WittenbergschenHauses enthält das frühere grälliche Tauentziensche Wappen als Herz-schild, sonst die 4 Felder mit den Bildern des preuss. Adlers und desmit dem Lorbeerkranz umwundenen Schwerdtes, wie sie die GrafenBiilow Dennewitz, Gneisenau und Kleist-Nollendorf führen. Die ge-dachten beiden Bilder sind auch als Schmuck der beiden äussern Helmeaufgenommen, so dass der Adler auf dem ersten Helme steht, ihm fol-gen sodann die drei schon beschriebenen Tauenlzienschen Helme nndder fünfte trägt Schwert und Lorbeerkranz. Ein geharnischter Ritterund ein preuss. Adler halten das Schild.
Teich mann, die Herren von.
Eine adelige Familie in Nieder-Schlesien. — Samuel v. Teich-mann, Herr auf Gall'ron in der Standesherrschaft Wartenberg, lebteum das Jahr 1700. Seine Nachkommen erkauften am Ende des vori-gen Jahrhunderts die freie Minderherrschaft Freihan. Traugotl v.Teichmann ist gegenwärtig Minderstandesherr auf Freihan, Landes-ältester und Herr auf Wensowitz. — Sylvins Moritz v. Teichmannauf Kraschen-Logischau, wurde 1818 preuss. Kammerherr; er war miteiner Gräfin v. Maitzahn, aus dem Hause Bresa, vermählt.
Die v. Teichmann führen im blauen Schilde einen blau gekleide-ten, bis an die Hüffen im Wasser oder im Teiche stehenden, Mann.Er hält in der rechten Hand einen Fisch und stützt die linke in dieSeite. Auf dem Helme wiederholt sich der Mann des Schildes.Decken golden und blau.