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4 (1842) P - Z
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Taubenliciin Tauentzien.

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auf dem mit einem Bunde belegten Ilelme, dessen Yisir von einemDolche durchstochen ist, eilf schwarze Hahnfedern. Sinapius giebtI. Bd. S. 971. IT. Bd. S. 1055 Nachrichten von dieser Familie, ebensoZedier, 42. Bd. S. 392 96. König, I. Tb. S. 963 71. Gaulle, I.Bd.S. 1857. II. Bd. S. 1841. Das Wappen giebt Siebmacher, 1. Th. 1Ö7.S. 4, und v. Beding beschreibt es 1. Bd. No. 857.

Taubenliciin, die Herren von.

Das gleichnamige Stammhaus dieses altadeligen Geschlechts liegtbei Meissen, ein anderes bei Rochlitz. Durch vierhundert Jahre warder Rittersitz Bedra bei Freiburg sein Eigenthum. Am kursächsischenHofe haben viele Edelleute aus diesem Hanse Hof- und Staatsämterbekleidet. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts war Christophv. Taubenheim herzogl. braunschweigscher Minister. Dietrich v. Tau-benheim war um jene Zeit Pfandinhaber von Königslutter, einem gros-sen braunschweigschen Amte. Aus Sachsen hat sich das Geschlechtauch nach Preussen, Schlesien, Hessen u. s. w. gewendet. Viele Mit-glieder dieser Familie standen, und einige stehen noch im preuss.Civil - und Militairdienste. Friedrich v. Taubenheim wurde in derSchlacht bei Kesselsdort verwundet. Christoph Ludwig v. Tauben-heim starb als Major und Hauptfeldlazareth-Director im Jahre 1797zu Berlin. Ein Christoph v. Taubenheim war auch Dompropst zu Ila-velberg, ein anderer v. Taubenheim Landrath im Saalkreise. Einv. Taubenheim starb 1799 als preuss. Geheimer Rath. Eine Liniedes Hauses hatte sich nach Freistadt in Schlesien begeben. Aus der-selben wurde eine Tochter die Gemahlin des nachmaligen General-lieut. v. Heister. Ein v. T. ist Justizrath im Stadtgerichte zu Berlin.

Die v. Taubenheim in Schlesien führen im gespaltenen Schildein der rechten blauen Hälfte einen silbernen aufspringenden Löwen;die linke Hälfte ist wieder in roth und Silber zweimal gespalten. Diesächsischen v. Taubenheiin haben den Löwen in der linken Hälfte, unddie rechte ist in blau und Silber gestreift. Auf dem Helme wieder-holt sich auf beiden Wappen der Löwe.

Taucntzicn (Tauenzin), die Grafen von.

Das Geschlecht v. Tauentzien besass im Lauenburgschen die Gü-t er Tauenzien, Perlin, Mertzin u. s. w. Anton Ferdinand Wenzel, ausdem alten, vormals grällichen und freiherrlichen, böhmischen Ge-schlechte v. Schwichoro, nannte sich zuerst nach seinein Gute Tauen-zien. Herzog Barnim von Pommern hat am 30. Juli 1601 Lucas denälteren und seine Vettern Klaus Simon und Lukas des jüngeren v.Schwichoro mit Tauenzien belehnt. Mit jenem Lukas dem älteren be-ginnt die ordentliche Stammreihe der v. Tauenzien. In Tauenzien warim Jahre 1710 der tapfere Vertheidiger von Breslau, Friedrich Boyis-law v. Tauenzien geboren. Dieser berühmte Mann starb am 20. März1791 als General der Infanterie, Gouverneur von Breslau, Ritter desschwarzen Adlerordens u. s. w. Sein Andenken ehrt, ausser seinenThaten, das Denkmal auf den seinen Namen führenden Platze vordem schweidnitzer Thore zu Breslau. Von seinen, mit Charlotte v. d.Knesebeck erzeugten Söhnen gelangte Friedrich Bogislaw Emanucl,Graf v. Tauentzien, Ritter des schwarzen Adlerordens, Grosskreuz deseisernen Kreuzes u. s. w., zur Würde eines Generals der Infanterie.Schon von dem hochseligen Könige Friedrich Wilhelm II. war er in

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