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Stoltz Stoscli.

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sängen. Wiesbaden 1834. Rheinischer Sagenkreis, ein Cyklus von Ro-manzen, Balladen und Legenden des Rheines. Mit 21 Umrissen. Frank-furt a. M. 1835.

Das Wappen dieser Familie besteht aus einem silbernen Schilde,darin ist ein Bein von natürlicher Farbe mit zwei schwarzen Flügelnvorgestellt. Dieses Bild wiederholt sich auf dem gekrönten Helme. Indem oft angeführten Hasseschen Wappenbuche ist ein v. S.'sches Wap-pen befindlich.

Stoltz, die Freiherren und Herren von.

Ein altadeliges, zum Tlieil freiherrliches Geschlecht in Schlesien,dessen Stammhaus Gosten im Ratiborschen liegt, welches im vorigenJahrhunderte die Güter Simsdorf, Kopcziowitz, Sczirn, Zabrzeg, So-letz, Porembski, Krzidlowitz u. s. w. besass.

Siebmacher giebt zwei ganz verschiedene Wappen der von Stoltzin Schlesien. Das erste, I. S. 69, enthält im silbernen Schilde vierrothe Ziegelsteine, und auf dem gekrönten Helme zwischen zwei sil-bernen zwei rothe Straussfedern. Das andere, IL S. 48, zeigt imrothen Schilde einen goldenen gezäumten Kopf und Hals eines Maul-thieres, und auf dem Helme einen Bund, darüber eine Kappe mit denOhren des Maulthieres. Die Ilelindecken sind roth und golden.

Stolzenberg, die Freiherren von.

Der König Friedrich Wilhelm II. ertheilte am 5. Sept. 1786 derCharlotte Caramann aus Gotha, zuerst verehelichte Karl, später ver-mählte Baronin v. Lauer, und deren beiden Söhnen, Friedrich Kurlund Kurl Friedrich , die freiherrliche Würde. Der Letztere war einnatürliches Kind des Markgrafen Heinrich v. Brandenburg-Schwedt.Der Erstere war preuss. Oberforstmeister, und vermählte sich am 15.Marz 1811 mit Therese Dufour. Ein Baron v. Stolzenberg ist jetzt imRegierungsbezirke Coblenz ansässig. Diese Freiherren fuhren ein qua-drirtes Schild. Im Isten und 4ten goldenen Felde steht ein schwarzerAdler, im 7ten und .Hten Felde liegen zwei grüne Lorbeerzweige übersKreuz. Zwei ungekrönte Helme bedecken die Freiherrnkrone. Aufdem rechten steht ein schwarzer Adler, auf dem linken sind die Zweigezwischen zwei schwarzen Adlerilügelu angebracht.

Stoscli, die Grafen und Freiherren von.

1) Das alte vornehme scldesische Geschlecht der v. Stoscli führteschon im 12. Jahrhunderte, als es aus Croatien nach Böhmen, undvon da nach Mähren und Schlesien kam, die gräfliche Würde und si-chern Urkunden, so wie dem Wappen nach, hat es mit den Gra-fen Martinitz, Kaunitz, Rhino und andern altgräflichen Familiengleiche Abstammung. Die ersten Stosche in Schlesien schrieben sichauch noch Stosch v. Kaunitz. Im Jahre 1181 war Otto, Graf Stoscliv. Kaunitz, Kronfeldherr des vereinigten Polen und Schlesien, undman betrachtet denselben als den Stammherrn des heute noch in ver-schiedenen Linien blühenden, theils wieder gräflichen, theils freiherr-lichen Hauses. Im 13. Jahrhunderte verlieren sich die Grafen vonStosch; sie scheinen damals, wie viele andere vornehme Geschlech-ter, den böhmischen Herren- oder Freiherrnstand als genügend an-

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