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4 (1842) P - Z
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Stössel Stolbcrg.

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Stössel, die Herren von.

Eine adelige Familie in Schlesien, wo Gross -Sirenz, Tschilesen,Kosel, Logischen, Bronan, Liebschiitz und Drogelwitz alte Besitzun-gen derselben waren und Drogelwitz noch gegenwärtig ist. Aufder Insel Corsika ist dasselbe Geschlecht seit Jahrhunderten unter demNamen Stoleüo bekannt. In Neumarkt in Schlesien lebt der General-major a. D., Ritter des Verdienstordens, des eisernen Kreuzes f. Cl.u.s. w. v. S. Er ist mit Friederike, Grälin Mollke, vermählt.

Die v. S. führen im Schilde und auf dem Helme einen Kopf mitflatternder Binde. M. s. Siebmacher, 1. S. 72. Sinapius, I. S.D3042.11. S. 1038. Lucä, schles. Denkw. 1833.

Stösser, die Herren von.

Ein wiirtembergisches Geschlecht, dem der im Jahre 1800 in demRegimente v. Beinbart stehende älteste Major v. Stösser angehört, erwar 1807 Commandern' jenes Regiments und starb im Jahre 1822 alspens. Oberstlieutenant. Sein Sohn ist der Major im 10. Infanteriere-gimente, Ritter des eisernen Kreuzes I. Ciasse u. s. w. v. Stösser. Krist mit einer von Debschiitz, aus dem Hause Kackschütz, vermählt.

Stojeiltin (tliin), die Herren von.

Die v. Stojentin oder Stoyentin, eine zum alten Adel Pommernsgehörige Familie. Sie hat gleiche Abstammung und Wappen mit denalten Freiherrn v. Stontin. Ihr Stammhaus ist Schwetzko bei Stolpe,in der Umgegend dieser Stadt sind l'rebendow, Vixow, Borkow, Gie-sebitz, Langenböse, Darsow, Saviat u. s. w. alte Besitzungen diesesHauses; Prebendow, Zemmen, Schorin u. s. w. gehören ihm noch ge-genwärtig. Die jetzt lebenden v. Stojentin stammen v. Kaspar Sto-jentin ab, der 1617 als Hauptmann zu Friedrichswalde starb. EinOberlieutenant und Ritter des eisernen Kreuzes v. Stojenthin ist ge-genwärtig Postmeister zu Cöslin.

Die Freiherren v. Stointin kommen auch unter dem schlesischenAdel vor.

In der preuss. Armee gelangte Peter Heinrich v. Stojentin zurWürde eines Generalmajors, Chefs eines Infanterieregiments, Rittersdes Ordens pour le merite, Amtshauptmanns zu Liebenwalde und Zeh-denick. Er starb am 12. Septbr. 1776.

Die v. Stojentin führen einen, aus einem gelben und blauen Schachvon der Linken zur Rechten hervorspringenden halben Hirsch im blauenFelde, und auf dem Helme drei aus einigen kleinen Federn hervor-gehende Pfauenfedern. Die Helmdecken sind blau und golden.

Stolberg, die Grafen von.

.. ® er Ursprung dieses alten und vornehmen gräflichen Hauses inlhuringen und am Harze verliert sich in das Dunkel der Vorzeit.Die Stammreihe desselben aber kann bis ins 12. Jahrhundert hinaufge-lubrt werden. Im Anfange des 15. Jahrhunderts erwarben die Grafenv. Stolberg von den Graten v. Hohnstein die Hälfte der Aemter He-i ingen und Kelbra, so wie auch das Schloss, Iiohnstein nebst Zube-