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4 (1842) P - Z
Entstehung
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Stockliansen Stöffler.

Das ursprüngliche Wappen der y. S. zeigt ein schwarzes, von derobern Hechten zur untern Linken yon einein goldenen Faden geseil-tes Schild, und auf dem Helme zwischen zwei Biiifelhörnern fünfschwarze Fähnlein mit dem goldenen Faden belegt.

Das freiherrliche Wappen ist. gespalten und mit einem Schildfusseund einem Herzschilde versehen. Letzteres enthält das ursprünglicheWappen der v. S. In dem rechten obern Felde des Hauptschildes istein burgundisches Kreuz, und in jeder Ecke des Feldes eine Kose an-gebracht; das linke Feld aber ist mit einem weiss und schwarzenSchach ausgefüllt. Der Schildfuss enthält einen schreitenden Löwen.Auf diesem Schilde stehen drei gekrönte Helme. Der erste trägt denLöwen unten abgekürzt, der mittelste zwischen zwei Biilfelhörnern diev. S.'schen Fähnlein, und der dritte zwischen zwei Hirschgeweiheneine Jungfrau, die über dem Kopfe, worauf ein Kreuz sich zeigt, dieHände schliesst.

Bei dem gräflichen Wappen ist das Herzschild mit einer neunper-ligen Krone bedeckt. M. s. Genealog. Taschenb. der gräfl. Häuser1833. S. 442. Jahrgang 1837- S. 4621 Sinapius, II. S. 45154. Gauhe,I. S. 1806.

Stockliansen, die Herren von.

Ein uraltes hessisches Geschlecht, dessen Stammhaus das gleich-namige in Westphalen und zwar in der Grafschaft Mark an der Kührgelegene Schloss ist. Ks kam schon vor langen Zeiten an die v. d. Keck.Aus diesem Hause war Villmar v. S. im Jahre 1200, und Hermannv. S. 1460 Abt zu Corvey. Hans Hermann v. Stockhausen, Herrauf Immenhausen, war Landjägerineister und Oberforstmeister zu Wei-mar, und starb 1675. Zweige des Hauses haben sich in den Marken,im Magdeburgschen u. s. w. verbreitet. Ans Schlesien war der Gene-ralmajor Theodor Rudolph v. Stockhausen Chef des InfanterieregimentsNo. 37. (zuletzt von Tschepe), Ritter des Ordens pour le merite. Erstarb zu Fraustadt am 24. Mai 1804. Ein Sohn desselben ist der Ge-neralmajor und Hofmarschall des Prinzen Albrecht von Preussen, Kit-ter des Ordens pour le merite, des eisernen Kreuzes 1. Classe u.s.w.,Friedrich v. Stockhausen. Dessen Solin, Friedrich Ludwig Albrechtv. St., ist seit 1836 königl. Kammerherr. A. v. Stockhausen ist Ma-jor iin grossen Generalstabe. Diese Familie führt im silbernen Schildeeinen grünen Ast mit zwei breiten Blättern, und auf dem Helme zweischwarze Adlerflügel. M. s. Spangenberg, Adelssp. P. II. Mansfeld.Chronik. Zedier, 40. S. 238. Gauhe, 1. S. 1808. Falkens diploma-tische Gesch. von Corvey, S. 20. Albini, S. 70. v. IMeding beschreibtdas Wappen, III. No. 814. Siebmacher giebt es, I. S. 140.

Stöffler, Herr von.

Der König Friedrich Wilhelm II. erhob am 11. October 1791Joh. Fried. Ludw. Aug. StötHer, Lieutenant im Czettritzschen Ilusa-renregiinente, in den Adelstand. Er war mit einer Tochter des Ge-nerals der Cavallerie Freiherrn v. Czettritz vermählt, die um das Jahr1815 als Wittwe zu Freiburg in Schlesien starb. Die Ehe war, soviel uns bekannt ist, kinderlos.

Der v. S. führte im silbernen Schilde einen rothen goldgeriinder-ten Sparren, und auf dem Helme einen grauen und silbernen Adler-Hügel. Die Decken sind rotli und silbern.