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4 (1842) P - Z
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Steinmann Steinwehr.

in den Marken. Friedrich Lehrecht v. Steinkeller war Herr auf Ristowund Rötzenhagen. In der Mark besassen sie die Güter Barensdorf,Krügersdorf und Görsdorf bei Beeskow und Storckow. Anton Abrahamv. Steinkeller, königl. Generalmajor und von 1774 bis 1781 Comman-dant der Haupt- und Residenzstadt Berlin, Ritter des Ordens pour lemerite, Amtshauptmann zu Scblanstiidt und Oschersleben. Er starbam 2. Juli 1781. Gegenwärtig gehört einem v. Steinkeller das GutCarwitz im Kreise Sclilawe. Zu Treptow an der Rega lebt der Land-schafts-Sjndicus v. Steinkeller.

Die v. Steinkeller Führen nach Elzow in einem blauen Schilde un-ten ein rolhes Herz, in welchem drei Degen mit ihren Spitzen stehen,und auf dem gekrönten Helme drei doppelte blaue Lilien. Die Helm-decken sind blau und roth.

Stein mann, die Herren von.

Der General v. Manstein erzengte mit einer Türkin einen Sohn,den er unter den beigelegten Namen Steinmann erziehen liess. Lud-wijj Steinmann trat in die preuss. Armee ein und wurde als Stabsca-pitain, nach andern als Major, am 3. Nov. des Jahres 177(j geadelt.Mehrere seiner Nachkommen haben in der Armee gedient. Er lebtezuletzt als pensionirter Oberst zu Sprottau. Mit Luise Römpler hater mehrere Söhne und Töchter hinterlassen. Von seinen Söhnen warLudwig v. S., Major a. D., Besitzer des Gutes Scheibe; von seinenTöchtern war eine an den nachmaligen Obersten v. Friederici, eineandere an einen v. Krekwitz und nachmals an einen v. Scheibler ver-mählt.

Steinmetz, die Herren von.

Die von Steinmetz gehören zur Ritterschaft des Eichsfeldes, wosie namentlich Sunterode, Steinhagen und Linden besassen. Ihr Adelwurde im J. 1750 erneuert. Im Jahre 1778 am 24. Novbr. blieb beimUeberfalle von Comeise ein Oberstlieutenant und Chef eines Freiba-taillon v. Steinmetz. Im preussisclien Heere gelangte nach ruhmwür-digen Diensten Karl v. Steinmetz zur Würde eines Generallieutenantsund Ritters hoher Orden. Er stand 1800 als Stabscapitain im Cadet-tencorps, führte vor der Ankunft der Franzosen die ältesten Cadettendem Könige zu, half in dem unglücklichen Kriege die Festung Col-berg vertheidigen und war 1810 Commandern' des Leibregim. Im Be-freiungskampfe führte er eine Brigade, mit der er namentlich bei BelleAlliance ruhmvollen Antheil am Siege nahm. Im Jahre 1810 trat eraus seiner Stellung als Chef der 16. Division mit Generallieutenants-Charakter in den Densionstand; sein Tod erfolgte im Monat März 1837zu Potsdam. Er war mit einer v. Vignc vermählt. Von seinen bei-den Brüdern stand der jüngste in kais. österreichischen Militairdien-sten, und noch gegenwärtig dienen die Sühne desselben in der öster-reichischen Armee.

St ein wehr, die Herren von.

Die Familie v. Steinwehr gehört zu dem ältesten Adel in Pom-mern, und zerfällt seit langen Zeiten in zwei durch ihr Wappen voneinander verschiedene Linien, die in Pommern, in der Neumark, im