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4 (1842) P - Z
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Stcinäcker Steinkcllcr.

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Cassel, auch 1707 königl. Kammerjunker, 1712 Oberstlieutenant und1727 im Vaterlande Oberst eines Nationalliisilierbataillons und Land-voigt zu Aubonne. Das Geschlecht der adelig anerkannten Steigererhielt am 10. Decbr. 1714 den königl. preuss. Freiherrnstand. DiesGeschlecht fuhrt im Wappenschilde einen wachsenden schwarzenSteinbock im goldenen Felde; auf dem olfenen freiherrlichen Ilelineeinen schwarzen wachsenden Steinbock. Helmdecken schwarz und golden.Für beide Geschlechter sehe man Leu, Schw. Lex, XVII. S.531543und S. 544; für das regimentsfähige Geschlecht dieses Namens zu St.Gallen, welches seit 1520 bekannt ist: Lutz, Nekrolog denkw. Schwei-zer S. 500510. May, Hist. inilit. de la Suisse T. VIII. p. 228229.274. 291. 297. u. a. m.

Steinäcker, die Freilierren und Herren von.

Ein in den Marken, in Pommern, Westphalen, im Magdebnrgischenu. s. w. ansässiges vornehmes Geschlecht. In Westphalen besass esHalem im Mindenschen , im Magdeburgischen Brnmby bei Calbe, inPommern Nipperwiese und Lindow. Franz Gustav v. Steinäckerwar königl. preuss. Landrath und Herr auf Hosenfelde. Er war mitHenriette, Gräfin v. Spare, die im Jahre 1780 starb, vermählt. Ge-genwärtig ist der Freiherr Karl v. S., Major a. D., königl. prenss.Kammerherr und Landrath des Kreises Greifenhagen; ein andererFreiherr v. S. auf Brumby, Major v. d. A., ist Landrath des KreisesCalbe. Einem v. S. gehört das Gut Megow im Kreise Pyritz.In der Armee cominandirt der Oberst Baron v. S., Bitter hoher Or-den, namentlich auch des Militair-Verdienstordens und des eisernenKreuzes 2. Classe, die 15. Landwehrbrigade zu Cöln. Ein Oberstv. S., früher im Generalstabe, starb im Jahre 1822 als Commandeurdes 7. Infanterieregiments.

Das Wappen ist in dem freiherrlichen v. Steinäckerschen Diplomalso beschrieben:Mit Namen ein blau oder lasurfarbenes Schild, darinan der vordem Seite ein zugespitzter schrofüger rother Berg, unterwelchem ein grüner Hasen, auf dem aufrecht gegen den Berg gestellt ste-hend eine Gemse mit ihren Hörnern, um den Hals ein schwarzes Hals-band, und in ihren Vorderfüssen einen blossen Degen mit der Spitzeüber sich haltend , auf dem Schilde ein freier olfener adeliger Tur-nierhelm, beiderseits mit gell) und blauen Helmdecken, und daraufeiner goldfarbenen königlichen Krone geziert, hier erscheint für sich dasVordertheil der im Schild beschriebenen Gemse, den Degen haltend."

St einback, die Herren von.

Ein in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in Schlesien erlosche-nes, aber in der Lausitz noch gegenwärtig blühendes und bei Laubanbegütertes Geschlecht, welches hier den Zunamen Stampach führte.

Das Wappen dieser Familie zeigt ein schräggetheiltes Schild, des-sen unterer blauer Theil mit einer silbernen Rose, der obere goldeneaber mit einem silbernen Hirschgeweihe belegt ist. Auf dem Helmesteht zwischen zwei Hirschgeweihen eine blaue Blume.

Steinkeller, die Herren von.

Eine altadelige Familie in Vor- und Hinterpommern und im schwe-dischen Pommern, heutigen Regierungsbezirke Stralsund, eben so auch