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Stcginann
Steiger.
stehend, im Jalire 1802 auf das tapferste verlheidigte. Er starb imJahre 18)2. Aus der Ehe mit einer v- Tliielau binterliess er einenSohn, Friedrich v. S., der 1800 im Kiirassierregimente v. Biintingstand, und im Jalire 1819 als Rittmeister im 2. Oppelnschen Land-wehrregimente starb. Er war mit einer v. Lippa vermählt. Ein Sollnaus dieser Ehe stellt gegenwärtig als Lieutenant im 22. Inf. Reg.
Stegmann, die Herren von.
Der König Friedrich Wilhelm II. erhob am 15. Octbr. 1786 beider Huldigung in Breslau den Besitzer des Rittergutes Stein beiNimptsch in Schlesien, Gottlieh Ferdinand Stegmann in den Adelstand.Derselbe hat mehrere Söhne hinterlassen, die in der Armee gedienthaben. Das Rittergut Stein, so wie die Güter Jackschönau, Stachauu. s. w., gehören dieser Familie. Sie führt ein quadrirtes Wappen-schild, im 2. und 3. goldenen Felde steht ein halber preussischer Ad-ler. Die Felder 1 und 4 sind blau und von drei goldenen Querbalkendurchzogen. Auf dem Helme steht ein gerüsteter, die llände in dieSeiten stützender Mann.
Steiger, die Freiherren und Herren von.
Dieses alte Patrizierhaus der Stadt und Republik Bern kammitJost und Benedict aus Sion in Wallis 1444 nach Bern und erwarb dasPatriziat. Dieses hat sich in zwei Stämme getheilt, die als verschie-dene Geschlechter betrachtet werden.
1) Der weisse Stamm, von welchem der Ahnherr der gedachteJost, Landrath, Staatsrath u. s. w., 1476 starb. Dieses adelige Ge-schlecht hat, seit 1553 freiherrlich, die Freiherrschaften" Mont-Rolle,Orons, die Herrschaften Rosey, Bierre, Begnin, Cuarnans, Sepey, Mil-lens, Allamann in der Waadt, und im deutschen Bern: Münsingen,Wichfrach, Gerzensee, Allmendingen, Witticoffen u s. w., besessen,und eine Menge Staatsmänner und llehlen dem Vaterlande, welchedie Ritterwürde und hohe Orden zu verschiedenen Zeiten erlangten,und dem Auslande an der Spitze der Schweizer ausgezeichnete Ge-nerale und Staabsoffiziere gegeben. Vor allen aber ist denkwürdig dermächtige und reiche, zugleich grosse und edle Schullheiss JohannSteiger, Baron von Mont-Rolle, Orons, Herr zu Münsingen, Allamann,Rosey u. s. w. (geb. 1519, gest. 158t), von dem das gegenwärtigeGeschlecht abstammt. — Das Wappen enthält im Schilde einen halbenfeisten oder wachsenden Steinbock im rothen Felde, auf dem freiherr-lichen Turnierhelme einen wachsenden silbernen Steinbock. Helm-decken rotli und silbern.
2) Die schwarze Linie, deren Ahnherr obengedachter Benedict ge-wesen sein soll, und der 1466 Provinzial-Schultheiss zu Burgdorf wurde.Aus dieser Familie, welche auch alle hohe Kriegs- und Civilstaats-stellen der Stadt und Republik Bern bekleidet hat, und auch demAuslande verdiente hohe Offiziere gab, wurden Christoph 17)8, Chri-stoph, sein Sohn gl. Namens, 1747 und Niholaus Friedrich (geb. 1729,gest. 1799) Schultheissen der Republik Bern, und hat vorzüglich derLetztere den Ruhm eines der grössten und rechtlichsten Staatsmännerhinterlassen. Im Jahre 1789 erhielt er den künigl. preuss. schwarzenAdlerorden. — Johann Rudolph v. S. trat 1699 in die künigl. preuss.Schweizergardecompagnie, wurde 1704 Fähndrich, 1707 Lieutenant,Hauptmann und Compagniechef im Regimente Erbprinz von Hessen-