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4 (1842) P - Z
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Spiel Spicsscn.

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3) Ein altadeliges Gesclileclit in Meissen, welches im Besitze derGüter Gruna, Badrin, Pristäblich u. s. w., war. Asinus v. Spiegel ver-richtete als Amtshanptmann zu Wittenberg 1533 die Kirchenvisitationund begleitete später als kursächsischer Commissarius Dr. LuthersLeichnam von Bitterfeld nach Wittenberg.

Die v. Spiegel zum Diesenberg führen im rothen Schilde drei inGold gefasste runde Spiegel, und auf dem Helme zwei rothe, mit denSpiegeln belegte Adlerlliigel. Das grälliche Wappen ist mit einer neun-perligen Grafenkrone bedeckt. Unten am Schilde ist ein grünes Bandgeschlungen, das mit goldenen Buchstaben die Worte:mit Gott undmit Ehren" zeigt.

Spiel, die Herren von.

Ein altadeliges Geschlecht in der Mark Brandenburg, aus demam 13. Juni 1630 Peler v. Spiel, Herr auf Steglitz, starb. Seine Ge-mahlin war eine v. Döbritz, und die Tochter aus dieser Ehe ver-mählte sich mit Georg v. Lippa auf Blankenfelde. Mit Pi'tcrs unver-mähltem Bruder, Christian Entmann v. S. auf Dahlem, der am 15.Jan. 1655 starb, erlosch das Geschlecht. Vgl. Küster, 1 J . II. p. 534.

Spies, die Herren von.

Eine adelige Familie, die im Magdeburgischen und Braunschweigi-schen ansässig ist oder war.

Ein anderes adeliges Geschlecht dieses Namens, mit dem Prädi-cat v. Bullenheim, gehört den Kheinlanden an. M. s. Kobens, II,S. 365 69. Gauhe, 1. S. 1747.

Spiessen, die Herren von.

Eine adelige Familie in Westphalen, welche ursprünglich Mährenangehört. Joseph Anton v. Spiessen war zur Zeit des dreissigjährigenKrieges Oberst in kaiseilichen Diensten; er blieb vor Meppen im Nie-derstifte Münster und liegt in der dortigen Pfarrkirche begraben. SeineGemahlin war Katharine v. Bödinghausen zu Bödinghausen, eine Toch-ter des damaligen hessischen Kriegsministers v. B. In dieser Ehewurden zwei Söhne und eine Tochter erzeugt, nämlich Jobst Christo-ji her v. S., der zuerst in kurbrandenbnrgischen, später in kurkölnischenDiensten stand und als Oberstlieutenant starb. Er war Besitzer desRittergutes Ebbinghausen im Herzogthume Westphalen. Sein Bruderwar mit der Marquisin Petronella de Verme vermählt und begab sichnach Italien. Der erwähnte Jobst Christopher v. S. erzeugte mit AnnaDorothea v. Schade zu Salwei einen Sohn, Namens Wilhelm Johannv. S., der als fiirstl. münsterscher Major im Jahre 1750 zu Vechtestarb. Aus seiner Ehe mit Maria Charlotte v. Spitahl zu Krechtingstammte Liulwuj August v. S., der zuerst Hauptmann in münstersclienDiensten war und am 21. Mai 1830 in dem ehrwürdigen Alter von 85Jahren starb. Sein mit Maria Florentine, Freiin v. Tussigny erzeug-ter Sohn, Levin v. S., ist gegenwärtig Assessor beim königl. Justizamtezu Balve im Begierungsbezirke Arnsberg.

Diese Familie führt im silbernen Schilde einen rothen, von einerschwarzen Habichtskralle umschlungenen Balken. Derselbe wiederholtsich zwischen einem silbernen und einem rothen Adlerlliigel. DieHelmdecken roth und silbern.

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