Sonncnfels —
Spacn.
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Sonnenfcls, die Herren von.
König Friedrich II. erhob am 2. Octbr. 1751 den gräfl. Solms-Echen Kaminerrath Johann Heinrich Pfaffenrath v. Sonnenfels in denAdelstand.
Das ihm beigelegte Wappen zeigt im blauen Felde einen silber-nen Sparren und drei goldene Sterne. Auf dem Helme zeigt sich einMönch mit einer schwarzen Binde um den Leib, mit aulgehobenenArmen, in der Hand einen Palmenzweig' haltend. Derselbe steht zwi-schen zwei blauen, mit den Sternen belegten Adlersllügeln,
Sonnentag, die Herren von.
Eine adelige Familie, welche in der ersten Uiilfte des vorigenJahrhunderts in der Lausitz begütert war, namentlich besass dort derKriegs-, Domainen- und Steuerrath Geory v. Sonnentag das Gut Gal-linchen bei Cottbus. Sein Sohn, Johann Göttlich v. S., starb im Jahre1778 als Hof-Kammergerichts- und Criininalrath zu Berlin. Diese Fa-milie erhielt im Jahre 1707 vom Kaiser Joseph 1. ein Erneuerungs-diplom ihres alten Adels.
Spacn, die Freiherren and Herren von.
Sie gehören einem uralten und vornehmen Geschlechte im f-Ier-zogthume Cleve an, wo Erbrath, Ingenwinkel, Kreuzford, Kingenberg,llaminkeln, Kruinck, Moyland, Till u. s. w., alte Besitzungen diesesHauses sind. Alexander v. Spaen , Regierungsrath, Kammerherr undLanddrost, wurde am 25. Mai des Jahres 1601 vom Ifaiser in denReichsfreiherrnstand erhoben, und als solcher am 4. April 1602 vondem Kurfürsten Friedrich Wilhelm anerkannt. — Als merkwürdigeMitglieder dieser Familie führen wir an Alexander , Reichsfreih. v. S.,der kurbrandenb. Generalfeldmarschall, Geheimer Kriegsrath, Gouver-neur von Wesel, Überpräsident aller cteveschen Collegien, Obercom-mandant aller Festungen im Herzogthume Cleve und der GrafschaftMark, Landdrost, Oberst eines Regiments zu Pferde und zu Fuss war,und am 23. Octbr. 1092 starb. Seine Gemahlin, eine geb. v. Flennning,hat sich um die Hauptstadt Berlin ein bleibendes Verdienst durch eineStiftung erworben, nach welcher bei der Gründung der Freischuleneinem Prediger und einem Schullehrer eine feste Besoldung ausge-worfen wurde. — Alexander Bernhard, Reichsfreiherr v. S., starb alskönigl. preuss. Generalmajor, Ritter des schwarzen Adlerordens, resi-dirender Comthur des Johanniterordens zu Wietersheim, Drost zuGoch und Gennep am 11. Decbr. 1745. — Von seinen Söhnen warJohann Heinrich Friedrich, Reichsfreiherr v. S., königl. preuss. Gene-ralmajor, und starb am 27. Jan. 1702, und Alexander Sweder , Reichs-freiherr v. S., holländischer General. — Gegenwärtig linden wir keineMitglieder dieser Familie mehr in den Listen der Armee und in de-nen der Civiladministration.
Die Freiherren v. S. führen ein quadrirtes Schild mit einem nerz-schilde. Das lste und 4te silberne Feld wird von drei rollten Schräg-balken durchzogen; im 2ten und 3ten rothen Felde lieg-n goldeneRinge (dreimal drei und unten einer). Das Herzschild enthält im gol-denen Felde den schwarzen gekrönten Adler. Auf dem Hauptschildesind drei Helme angebracht. Auf dem rechten gekrönten Helme