Sommer — Sommerfeld.
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mern besitzt die freihcrrliclie Linie Sobeck v. Kornitz ansehnlicheGüter, namentlich der Kammerherr v. S. und K. Zarrenthin, Lenssmund Benzin im Kreise Deinmin, ein anderer Freiherr v. S. und K. be-sitzt Krnckow, Barkow und Tutow in derselben Landschalt. — KarlKranz Freiherr v. S. und Kornitz, starb 1778 als königl. preuss. Ge-neralmajor und Chef eines Infanterieregiments.
Das ursprüngliche Wappen zeigt im rothen Schilde ein goldenesTischgestell, und auf dem gekrönten Helme ein rothgekleidetes Manns-bild mit weissem Barte und einer rothen und weissen ungarischenMütze auf dem llanpte, ohne Arme. Siebmacher, I. S. 62.
Sommer von Sommerfeld, die Herren.
König Friedrich Wilhelm II. ertheilte am 1. Octbr. 1786 dem Ge-heimen Stiftsrathe Christian Friedrich v. Sommer, unter Beilegung desPrädicats v. Sommerfeld, ein Erneuernngsdiplom seines Adels. Krstarb im Jahre 1812 in dem ehrwürdigen Alter von 1)0 Jahren, mitHinterlassung eines Knkels. — Friedrich Siegmuml Sommer v. .Som-merfeld starb im Jahre 1800 als Oberst und Chef eines Landwelir-regiments.
Das Wappen dieser Familie ist quadrirt und mit einem blauenHerzschilde versehen, in dem drei übereinander schwimmende Karpfendargestellt sind. Im lsten und 4ten rothen Felde sind drei goldeneGarben; im 2ten und 3ten Felde aber drei silberne Sterne. Auf demllelme steht zwischen zwei schwarzen, mit goldenen Kleestiingeln be-legten, Adlerlliigeln eine goldene Garbe.
Sommerfeld, die Herren von.
Diese alte adelige, jetzt Schlesien, der Oberlausitz und der Neu-mark angehörige Familie stammt aus Siebenbürgen , von wo aus siesich im 17. Jahrhunderte, der Keligionsunruhen wegen, in die diessei-tigen Staaten gewendet hat. In Schlesien sind die Güter Falkenhain,Alzenau, Grünau, Arnsdorf, im Schwiebusschen Wilkau, Mestichen undKoppen alte Besitzungen dieses Hauses, und in der Oberlausitz be-sass es Kunersdorf, Belmsdorf und Schmöckwitz. Hier waren mehrereRitter aus diesem Geschlechte Klostervögte von Marienthal. — Nochin der Gegenwart würde dasselbe wahrscheinlich durch Reichtimmausgezeichnet sein, wenn nicht der im Jahre 1742 verstorbeneWeihbischof zu Breslau sein ganzes Vermögen dem dasigen Domevermacht hätte, indem er das letzte katholische Mitglied dieser Familiewar und seine evangelischen Stammverwandten im Testamente aus-schloss. — Kin v. Sommerfeld war unter dem grossen Kurfürsten knr-brandenburgischer Generalmajor, und ein Oberst v. S. blieb vor Bel-grad in Ungarn. Viele Mitglieder dieser Familie haben in der preuss.Armee gedient und viele dienen noch in derselben, namentlich derGeneralmajor und zweite Commandant von Danzig, der in Schlesiendas Gut Harpersdorf bei Löwenberg besitzt.
. Das Wappen der Familie v. S. zeigt im blauen Schilde drei übereinander liegende Karpfen, und auf dem ungekrönten Helme einenvierten gestürzten Karpfen. — Siebmacher giebt dieses Wappen 1. 60ebenso auch ein anderes Wappen der v. S. IV. S. 173. Hier liegtin den silbernen Feldern 1 und 4 ein Karpfen mit dem Kopfe nachoben gewendet, und in den Feldern 2 und 3 eine goldene Lilie, die