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4 (1842) P - Z
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Skronski — Sobeck.

im Jahre 18(6 gestorben. — Ein Major v. S. stand 1806 in demCürassierregiinente v. Biinting, und ist im Jahre 1814 gestorben.

Die Freiherren v. S. führen im silbernen Schilde eine schwarzevon oben nacli unten gellende Strasse; auf jeder Seite derselben isteine goldene Krone, und über dieser ein goldeingefasster Spiegel, dermit schwarzen Federn umgeben ist, angebracht. Aut dem Schilderuhen drei gekrönte Helme; auf dem mittelsten steht der mit Federnbesteckte Spiegel, auf dem ersten und dritten aber ein abgekürztergoldener Greif. M. s. Zedier, 38. S. 17 u. f. Siebmacher giebt zweiWappen, 1. S. 73. V. S. 21.

Skronski, die Herren von.

Eine uralte adelige Familie in Schlesien, welche aus dem vor-nehmen llause der Taczaler abstammt und mit dem Könige Lech umdas Jahr 050 aus Böhmen nach Polen und Schlesien gekommen ist.Sie haben sich lange Zeit hindurch v. Budzowski nach dem HauseBuclzow in Mähren genannt, und erst als Hans Budzowski das GutSkronskau im Oppelnschen im Jahre 1508 erworben hatte, nahmen erund seine Nachkommen davon den Namen an und schrieben sich v.Skronski aus dem IJause Budzow. — Auch besassen die v. S. dieGüter Lowoschow, Radlof, Karmanke, Lubky, Gr. Schierokowitz, Sto-larszowitz, u. s. w. — Am Anfange des vorigen Jahrhunderts war1/nns Heinrich v. S. und Budzow Landesältester der FiirstenthümerOppeln und Ratibor und Kammerprocurator, sein Bruder aber, Ro-huslaiis Felicianus v. S., Prälat und Kanonikus der Collegiatkirche inGlogau. — Noch gegenwärtig stehen Ofliziere dieses Namens inder Armee.

Die v. S führen unter dem schwarzen Hauptschilde ein goldenesFeld, in welchem ein mit einem Pfeile im Halse durchbohrter Kranichauf einem Fasse steht, doch so, dass er mit dem Kopfe in den oberenTlieil des Schildes ragt. Derselbe wiederholt sich auf dem gekröntenlfelme zwischen zwei Biiifelhörnern, von denen das rechte obenschwarz, unten golden, das linke oben golden, unten schwarz ist.

S o b o c k von Körnitz, die Grafen und Freiherren.

Ein altes und vornehmes Geschlecht, das seinen Ursprung ausRussland ableitet, aber schon seit vielen Jahrhunderten im Teschen-schen ansässig ist. Der ursprüngliche Name dieser Familie ist Kor-nitz, und Sobeck, welches so viel als Sebastian bedeutet, ist nur einTaufname, der erblich fortgeführt wurde. Das eigentliche Stamm-haus der Familie kann nicht mit Gewissheit angegeben werden, weilverschiedene Güter in Polen, Ungarn und Schlesien diesen Namenführen. Die v. Kloch, Gnretzky, Rimultowsky u. s. w\, führen das-selbe Wappen wie die v. Sobeck und Kornitz (m. vergl. dies. Art. imIII. Bande S, 152), — Siegmunil v. S. und Kornitz erhielt am 26.August 1637 eine Bestätigung ihres uralten Herrenstandes, und KurlHeinrich Graf Sobeck v. K,, Freiherr von Bauden auf Ratibor undKoschentin, kaiserl, Rath und Landeshauptmann der FürstentümerOppeln und Ratibor, brachte am 10. Octbr. 1716 die reicksgräflicheWürde an sein Haus. — Noch vor einigen Jahren lebte zu Troppau/Inns Kurl Graf Sobeck, und Ignaz, Freiherr v. S., k. k. Kämmerer,Landeshauptmann und Landrechtspräsident. Er war mit einer Grälinv. Falkenberg vermählt und starb am 20. August 1832. —■ In Pom-