Schwemlcr — Scliwendy.
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Iiatte sich an einen Herrn Cannabäus verheirathet. Die Güter Altran-den, Gr. und Kl. Kriclien, Stuse, Pirschen gehören den Söhnen desverstorbenen Hans Heinrich Julius v. S., Johanniterritters, Herrn aufAltrauden 11. s. w. Namentlich besitzt der königl. Landrath v. S., Rit-ter u. s. w. , Gr. und Kl. Kriclien. — In der Armee dienten und die-nen mehrere Söhne ans dem alten Hause der v. S., wie der Majorv. S. im 36. Infanterieregimente zu Saarlouis.
Die v. S. führen ein in Roth, Schwarz und Silber qnergetheiltcsSchild, und auf dem Helme zwei eben so tingirte Biilfelllörner.
Die Grafen v. Schweidnitz, Freiherren v. Tscheplan, führen einquadrirtes damascirtes Schild mit einem Herzschildlein belegt. DieFelder 1 und 4 zeigen das schon oben erwähnte Biilfelhorn, die Fel-der 2 und 3 einen preuss. Adler. Das Herzschild ist das Familien-wappen. Drei Helme bedecken das Schild. Die beiden äussern sindmit dem Biilfelhorne, der mittlere mit dem schwarzen Adler besetzt.
Die Grafen v. Schweinitz und Crain, Freiherren v. Kauder, füh-ren das Familienwappenbild im Herzschilde auf dem Hauptschilde. DieFelder 1 und 3 sind durch einen schwarzen Faden schräg getheilt.Das erstere enthält ein Gold und schwarzes Schach, das letztere istschwarz und enthält ein silbernes Schwein. In dem 2ten schwarzenFelde sind drei Sterne, oben zwei, unten einer. Das 4te blaue Feldzeigt ein aufspringendes roth und silbern gestreiftes Einhorn. Aufdem Schilde sind drei Helme angebracht. Der rechte trägt das Schweinan einem golden und schwarz, auf beiden Seiten dreimal geastetenStamme, der mittelste die beiden S.'schen Biilfelllörner, der dritteeinen Stern. Zu Schildhaltern sind zwei silbern und roth gestreifteEinhörner gewählt; die rechts goldenen und schwarzen, links silbernund schwarzen Decken sind mit einem Bande umschlungen, welchesdie Worte führt: „Er ist unsere Hülfe und unser Schild."
Ganz dasselbe Wappen führt oder führte das grälliche Haus Schwei-nitz - Schlichting, nur trägt das Schild einen 4ten Helm , der mit dreiStraussfedern (silbern, schwarz, silbern) geziert ist. M. s. Sinap., I.S. 846 — 861. II. S. 436—44. Gauhe, I. S. 1665 — 68.
Seil wc ml er, die Herren von.
Die Herren v. Schwemler in Schlesien stammen von David Scliwem-Ier, Syndikus in Breslau, der am 8. Juni 1701 in den böhmischen Rit-terstand erhoben wurde.
Scliwendy, die Freiherren von.
Zu Cottbus in der Oberlausitz lebte Johann Julius, Freiherr v.Scliwendy, ein Sohn desselben, Johann Siegmund v. Scliwendy, ge-langte zur Würde eines preuss. Generallieutenants und Commandantenvon Spandau. Er war auch Chef eines Infanterieregiments, das beiseiner Ernennung zum Commandanten von Spandau der FeldmarschaUGraf v. Schwerin erhielt. König sagt in seinem Biogr. Lexicon allerHelden u. s. w., Bd. II. S. 453: Sein Todesjahr ist unbekannt, dage-gen linden wir in dem stat. Werke: die Staatskräfte der preuss. Monar-chie, Berlin 1828. III. Bd. S. 212, folgende Nachricht: Joh. Siegm.,Pili. v. Scliwendy, war von 1713 bis 1723 Gouverneur von Spandau,und zwar der erste General, der diesen Posten bekleidete, denn seinVorgänger, der Generallieutenant Joh. Georg v. Tettau, führte nurden Titel eines Commandanten.