Schönlicck — Scköncrmark.
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eine Löwenpranke, welche (las Schwert hält, und der 3te zwei schwarzeAdlerflügel.
hl. s. Sinap., I. S. 148. IL S. 216. Caspari Dornavn Querenshieroglyphica, et evergetes christianus, ubi praeclara ill. Schönaichio-rum stirpis decora celebravit. Europäisches geneal. Handb., 1770,S. 219. Biogr. Lex. all. Iield. u. Milit. l'ers., III. S. 407.
Sehönl)eck, die Herren von.
Diese alte, der Mark, Brandenburg und Brannschweig ungehörigeFamilie, die das Schloss Schönbeck in der Uckermark erbaute, auchdas Städtchen Schönebeck im Magdeburgsehen besessen, nach Anderngar erbaut haben soll, wendeten sich nach Polen, wo sie noch in derGegenwart im grällichen Stande, unter dem Namen v. Szembeck, fort-bliiht. Ein Ast des Hauses halte, sich Schönbecke schreibend, inPommern sich verbreitet, liier besass er die Güter Kehrberg und Paku-lent. Meinhard v. Schönebeck wurde am 22. Febr. 1611 zum Artil-lerie-Obersten vom Kurf. Job. Sigismund bestellt. — Kurt Friedrichv. Schönebecke, Oberst, besass 1732 das Gut Kehrberg bei Greben-hagen. — Beruh. Christ, v. Schönebecke war 1775 Generalmajor undCommandant von Colberg. — Im Jahre 1806 blieb ein Capitain imBegimente Prinz Heinrich, v. Schönbeck, auf dem Bette der Ehre. Diebraunschweigische Linie hat im blauen Felde einen ans den Wolkenkommenden gerüsteten Arm, der einen goldenen Ring hält, ebensoauf dem Helme. Die pommersche Linie führt ein unten rolhes, obensilbernes, durch einen Querbalken getheiltes Schild, in der obernHälfte zwei im Brustbilde dargestellte rothe Männer, deren Mützemit drei Straussfedern, Gold, blau, Silber, geschmückt ist.
Schön er mark (ck), die Herren von.
1) Eine sehr alte adelige Familie in der Mark Brandenburg, dieschon um das Jahr 926, bald nach Vertreibung der Wenden, hier be-kannt und einheimisch wurde.
2) Der Lieutenant in der Artillerie v. Schönermark aus Berlin er-hielt vom Könige Friedrich II. am 30. Mai 1768 die Renovation sei-nes Adels. Er ist als Generalmajor a. D. und Ritter des Verdienst-ordens im Jahre 1807 gestorben. Mit ihm zugleich hatte sein BruderKurl Heinrich, damals Lieutenant im Regimente v. Zastrow, ein An-erkennungsdiplom erhalten. Der Vater dieser beiden Brüder war derkönigl. Geheime Oberrechnungsrath v. S., der zu dem alten Geschlechtedieses Namens gehörte, und im Jahre 1744 aus braunschweig. Dien-sten in die des Königs Friedrich II. trat. Nach dem Diplome führensie einen grünen, kreuzweis übereinander gelegten, Stiel mit zwei sil-bernen Lilien oben und unten im rothen Schilde, und auf dem Helmeeinen laubgekrönten Mann , der auf der Schulter eine Keule trägt.
3) Der jetzt regierende König Friedrich Wilhelm III. erhob imJahre 1816 den Oberlandesgerichtsrath Ctisp. Heinrich Schönermark,geb. zu Bechlin in der Provinz Brandenburg, in den Adelstand. Erstarb als Chef-Präsident des Ober-Appellationsgerichts in Posen aufder Durchreise in Berlin am 21. Juni 1832.
Ein Major v. Schönermark, Ritter des Verdienstordens und deseisernen Kreuzes, commandirt das Landwehrbataillon zu Havelberg.Eine 1 ochter desselben, Albertinc y. S., ist die Gemahlin des Grafen