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Schünlioltz — Schöning.
Alexis Iläseler zu Potsdam. In Schlesien ist das Haupt der Familieder Amtsrath und Generalpächter der Domainen-Aemter Prieborn undLiegnitz v. Schönermark.
Aus dieser adeligen Familie war Johann Friedrich Wilhelm vonSchünlioltz, der im Jahre 1805 den Posten eines Stadtinspectors inFrankenstein (Schlesien) bekleidete. In der Armee dienten und die-nen noch mehrere Offiziere, die sicii Lüwenberger v. Schünlioltz schrei-ben. M. s. d. Art., III. Bd. S. 292.
Das aus dem Braunschweigschen stammende Geschlecht der vonSchöning, in alten Zeiten Scheningen und Scheynig, gehört zu demältesten und vornehmsten Adel in Pommern und in der Nenmark,während sein Stammhaus das an der preuss.-braunschweigischen Grenzegelegene braunschweig - woll'enbiittelsche Städtchen Schöningen ist.Dieser Ort war schon zur Zeit Karls des Grossen bekannt, und imJahre 1140 kommt daselbst schon Jurdanus de Scheningen vor. DieUebersiedelung der v. Schöning, und vieler andern, tlieils heute nocliblühenden, tlieils erloschenen adeligen Familien nach Pommern falltin das 18. Jahrhundert. Zuerst erscheint hier der Ritter Kurt Schö-ning im Wolgastschen als Zeuge in einer, die Stadt Stargard be-treuenden Urkunde im Jahre 1243. Was die Besitzungen dieses Hau-ses betritft, so sind Lübtow, Sallentin, Ueckerhoif, Suckow, Mu-scherin, Cleminen, Schüningsburg u. s. w., im Kreise Pyritz, zumTheil alte Lehne desselben, noch gegenwärtig in den Händen derFamilie. In der Neumark sind die Rittersitze Jahnsfelde, Schönrade,Birckholz, Nordhansen, Grabow, Hohen- und Nieder-Lübbichow, 'Iba-nitz, Sergen, Kathlow, Gablenz, Ilogosen, Zantoch, Gralow, Tainsel,Warnick u. s. w., alte Besitzungen der v. Schöning, gegenwärtig je-doch zum grossen Theil in fremden Händen. In Preussen waren dieTarauschen Güter durch Vermählungen auf eine Zeit lang an einenZweig des Hauses gekommen. Nach diesen verschiedenen Besitzungenzerfällt das Geschlecht bei uns in die Hauptäste: 1) zu Lübtow mitden grösstentlieils erloschenen Häusern Grabow, Hohenlübbichow, Clem-inen, Nordhausen, iVIuscherin, Plünzig, Jahnsfelde und Sergen; 11) inden vollständig blühender, von Ueckerhof-Sallentin; III) den erlosche-nen Pumptow-Tamsel und IV) den von Schönrade-Blumenfelde. Ehewir zu der Anführung der merkwürdigsten Männer, die aus denselbenhervorgingen, schreiten, erwähnen wir, dass sich auch Zweige mitdem deutschen Orden nach Lietland und Kurland gewendet hatten,liier wurde Thomas Schöning, ein Sohn des Erbvoigts Johann Schöning,1529 Krzbischof von Riga. Eine Stammtafel der v. Schöning in Kur-land beginnt mit Ewcrt Johann v. Schöning, der 1610 geboren war undden Posten eines künigl. schwed. Consuls zu Windau bekleidete. Dasordentliche Stammregister des Ilauplastes zu Lübtow beginnt mit Hein-rich, der um das Jahr 1367 lebte. Yon seinen Nachkommen sindbesonders zu erwähnen:
Hans Ehrenreich I., geb. den 27. Septbr. 1648 zu Hohenlübbichow,Generalmajor, Ritter des Ordens de la generosite. Er commandirteunter dem Generallieutenant v. Barbis die brandenburgischen Truppenin Ungarn, und machte überhaupt drei Feldzüge wider die Türken mit
Schünlioltz, tlic Herren von.
Schöning, die Herren von.