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Schölersliciin — Schönaich.

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whj Wilhelm v. S. aber ist Generallieulenant, Director des allgemei-nen Kriegsdepartements, Kitter des rotlien Adlerordens 1. Classe, u.s. w. Seine Gemahlin ist Eleonora, Reichs- und Burggräfin zu Dohna,aus dem Hause Lauck. Von beiden Brüdern stehen Söhne in der Ar-

, nee . Nach dem Diplome fuhrt diese Familie ein quadrirtes Schild.

Im lsten und 4ten silbernen Felde steht ein schwarzer Querbalkenmit abgewechselten Zinnen j im 2ten und 3ten blauen Felde sind dreisilberne I'fähle vorgestellt. Auf dem Helme steht ein Pfauenschweif.

Scliölersheim, die Freiherren von.

Die Freiherren v. Scliölersheim oder Schellersheim gehören einemwestphälischen, im Regierungsbezirke Minden reich begüterten Ge-schlechte an. Namentlich gehören gegenwärtig den Söhnen des umdas Jahr 1834 zu Cassel verstorbenen Geheimen Kriegsraths, Freiherrnv. Scliölersheim, Güter in der Nähe der Porta westphalica. Einer derbeiden Sühne ist Besitzer des schönen Rittersitzes und Schlosses Eis-bergen und der dazu gehörigen Dörfer.

An merk. Interessante Mittheilungen, die uns von einem Mit-glicde der Familie verheissen waren, sind bis jetzt noch nicht erfolgt.

Schön, die Herren von.

Diese Familie ist vom Kaiser Rudolph II. im Jahre 1586 in denAdelstand erhoben worden. Das Diplom ist für die Brüder Nikodemus,Christoph, Tobiiis, Jeremias, Hol/' und Hans Schön. Im Jahre 1792beantragte der Amtsrath v. Schön auf Schlagentin bei Arnswalde dieErneuerung seines alten Adels. — Karl Vaoid v. S., königl. preuss.Hauptmann, iiel im Treffen bei Kai am 23. Juli 1759. — JohannTheodor v- Schön, Herr auf Schreitlauken, starb am 5. Juni 1796. —Heinrich Theodor v. Schön war 1806 Geheimer Finanzrath für dasost- und west-preuss. Dep., 1809 Geh. Staatsrath und Regierungs-präsident zu Gumbinnen, und gegenwärtig ist derselbe Ober-Präsidentder Provinz Preussen, wirklicher Geh. Rath, Ritter des rothen Adler-ordens 1. Classe. Er vermählte sich im Jahre 1802 mit Lydia Eleo-nora Amalia v. Auerswald.

Diese Familie führt im getheilten, oben blauen, unten silbernenSchilde, oben eine goldene Lilie, unten drei blaue Rosen. Auf demHelme wiedeiholen sich zwischen einem blauen und einem goldenenBüffelhorne Lilie und Rosen.

Scliönaicli, die Grafen und Freiherren von.

In der Hermannsschlacht sank ein Ritter nach blutigem Streite,mit Wunden bedeckt, unter einer Eiche nieder. Seine Tapferkeitwurde durch einen Eichenkranz belohnt, den man um sein 'Hauptwand. Von da an nannte man den edeln Ritter Schönaich. Der mitBlut benetzte liichenkranz ist noch heute das Wappenbild der S., unddie merkwürdige Sage hat sich bis in unsere Zeiten erhalten. Dasälteste Stammhaus dieses vornehmen Geschlechtes, das gleichnamigeSchloss, liegt in der Niederlausitz. Schon im Jahre 1197 wohnte Jo-hann v. Schönaich dem Turniere zu Nürnberg bei. — Im Jahre 1216war Caspar v. S. des Herzogs Heinrich des Bärligen zu LiegnitzKanzler. \ lele Ritter aus diesem llause fochten in der Tartarschlacht