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milie ein Freiherrndiplom, und am 24. Febr. 1742 wurde Generalfeld-marschall Samuel v. S. (in. s. unten) in den Reichsgrafenstand erho-hen, welche Erhebung König Friedrich II. am 2. Juli desselben Jahresanerkannte. — Wolfyang v. S. war preuss. Geheimer Staatsrath undGesandter im Haag. — Kr starb 1711. — In der Armee haben sichvorzüglich ausgezeichnet: Samuel, Reichsgraf v. S., Generalfeldmar-schall, Grand inaitre der Artillerie, Ritter des schwarzen Adlerordensund erster Curator der königl. Akademie der Wissenschaften zu Ber-lin. Er starb am 18. August 1751. — Ein Bruder desselben war deram 27. Octbr. 1775 verstorbene Karl Christoph, Reichsgraf v. S., Ge-nerallieutenant, Ritter des schwarzen Adlerordens, Gouverneur derFestung Peitz und Amtshanptmann zu Ziesar. — Johann Ernst v. S.starb im Jahre 17(i4 als Generalmajor, Chef eines Kürassierregimentsund Herr auf Rohrlach in Schlesien. — Karl Wilhelm Friedrich v. S.starb als Generallientenant im Pensionsstande. — Besonders verdientangefühlt zu werden der Generallieutenant v. S., der in der Schlachtbei Auerstädt nach abgelegten Beweisen der grüssten Tapferkeit undEntschlossenheit schwer verwundet wurde und zu Weimar starb, woer auch begraben liegt. In Schlesien stiftete eine Grälin v. Schwerin,geh, Gräiin v. Schmettau, im Jahre 1782 das Fräuleinstift zu Riet-schiitz, dessen Vorsteher gegenwärtig der Graf v. Schmettau, Oberst-lieutenant v. d. A., Ritter des eisernen Kreuzes, Herr auf Brau-chitsdidorf, ist. — Im Jahre 1808 wurde ein v. S. auf Schilkwitz inSchlesien königl. Kammerherr.
Die v. S. führen im silbernen Felde einen schwarzen Doggenkopf,von eiiem Pfeil durchbohrt. Die Grafen v. S. führen ein quadrirtes,mit einem Herzschilde belegtes Wappen. Im lsten und 4ten silber-nen Felde ist der schwarze Doggenkopf (der bei manchen Abdrückenals Widderkopf erscheint); das 2te und 3te schwarze Feld ist mit ei-nem silbernen Balken durchzogen, und zeigt oben zwei, unten einengoldenen Stern. Im goldenen Herzschilde steht der Reichsadler, aufder Brust ein schwarzes Schild mit silbernen Wecken tragend. DreiHelme bedecken das Hauptschild. Auf dem rechten sind drei silberneSiraussfedern, auf dem mittlem der Reichsadler mit der kais. Kronedargestellt, auf dem 3ten steht ein schwebender Stern zwischen zweischwarzen, mit dem silbernen Balken belegten Adlerlliigeln. Die Deckensini schwarz und golden. M. s. Sinapius, II. S. 435. Zedier, 35.S. 337 —361. Gauhe, I. S. 1555.,
Sclnniedeberg, die Herren von.
Sie stammen aus Thüringen, von wo aus sie nach Pommern ka-men und dort Afterlehnsleute der v. Wedel wurden. Ein v. Schmie-deberg war 1306 fürstbischöflicher Forstmeister zu Ottmachau beiNeissein Schlesien. Sein Sohn stand 1806 als Lieutenant im Kiirassierregi-mente v. Heising. Dieser tapfere Offizier stieg auf den Schlachtfel-dern von Stufe zu Stufe, und starb am 4. Januar 1824 als General-major a. D. und Ritter vieler Orden auf seinem Landgute bei Schür-gast. — Ein Major v. Schmiedeberg starb 1813 an ehrenvollen Wun-den. Er stand 1806 als Capitain im Regimente von Möllendorf, undzuletzt im 9. Infanterieregimente. Noch gegenwärtig dienen Offizieredieses Namens ü der Armee. M. s. Pantheon des preuss. HeeresII. Th. S. 176. — Zu Marienwerder starb am 24. August 1811 derYicepräsident v. S.