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Sclimeling — ScLinettau.

hat. In dem Infanterieregimente v. Reinliart zu Rösel standen 1806zwei Brüder v. Schmalensee. Der ältere war 1814 Oberst und Regi-ments-Commandeur, er starb 1826 als Generalmajor a.D. Der jün-gere war 1828 Oberst und Commandeur des Regiments Nr. 15., spä-ter Generalmajor und Brigade - Commandeur, er erwarb sich bei BelleAlliance das eiserne Kreuz 1. Classe. Noch gegenwärtig dienen Olli-ziere aus diesem Hanse in der Armee. Jiirgc Adolph v. S. starb imJahre 1797 als heizogl. mecklenburgischer Hofmarschall. Seine Toch-ter, Amin Karoline, war die Gemahlin des künigl. preuss. Kammer-herrn Moritz Friedrich Ludwig v. Bochow, der nach deren Tode sichmit einer jiingern Schwester seiner Gemahlin vermählte. Die v. Schma-lensee führen im silbernen Schilde einen Baum mit fünf Kichenblät-tern, und auf dem Helme zwei Biiffelhörner in Schwarz und Silbergeviertet. Die Helmdecken sind schwarz und silbern.

Sclimeling, die Herren von.

Ein uraltes pommersches, auch in Preussen, Schlesien und Lief-land ansässiges Geschlecht. In Pommern sind die Güter Gr. Slreitzund Todtenhagen, Neuenbalz und Neuenhagen alte Lehne dieses Ge-schlechtes. Curow und Güstow im Kreise Randow, ein altes Lelm derv. Wussow, erkaufte 1774 der Kriegs- und Domainenrath, nachmaligeKanunerdirector zu Stettin, Gusluv Reinhohl v. Sclimeling. Im Jahre1800 waren zwei von Sclimeling Landräthe, einer im pommerschenKreise Schlawe, der andere im preuss. Kreise Sehesten. In der Ge-genwart sind Neuenhagen, Jiidenhagen , Gr. Müllen, Pleushagen, Gr.Streitz, Holkewiese im Fürstenthumskreise, Kl Wunischin im KreiseLauenburg-Biitow, Freist, Wobesde und Rogatz im Kreise Stolpeu. s. w. Güter der Familie v. Sclimeling. Das Gut Rogatz (Roggatz)gehört der Linie Blecken von Sclimeling, Wobes u. s. w. dem Kamnier-herrn Georg Ernst Ferdinand , Freiherrn v. Sclimeling, und Gr. Möllndem Landschaftsrath v. Sclimeling. Zu Breslau belindet sich der Re-gierungsrath v. Sclimeling. In der Armee dienen viele Mitglieder die-ser Familie, mehrere erwarben sich im Befreiungskampfe das eiserneKreuz.

Die von Sclimeling führen im blauen, mit Gold eingefassten Schildeeine goldene Sonne mit goldenen Strahlen, aus welcher drei gchlenePfeilspitzen gehen, und auf dem Helme drei blau gekleidete wach-sende Jungfrauen; diese haben schwarze Hüte auf, eine Feder auf derlinken Seite des Hutes, um den Hals einen weissen Kragen. Die Händesind in die Seiten gestützt. Die Helmdecken sind blau und golden.Briiggemann, 11. Hauptst. Micrälius, p. 576. Dieneniann, S. 343.Gauhe, I, Bd. S. 1558- Zedier, 35. Bd. S. 305. v. Meding beschreibtdas Wappen, II. Bd. Nr. 789.

S c hm e 11 a u, die Grafen, Freiherren und Herren von.

Das alte berühmte Geschlecht der v. Schmettau kam mit dem Kö-nig Matthias Corvinus im 15. Jahrhunderte aus Ungarn nach Schlesien,von wo aus es sich in viele andere deutsche Länder, namentlich auchin der Mark Brandenburg, in Pommern und in Preussen verbreitethat. Eine Linie dieses Hauses erhielt am 28. Septlir. des Jahres 1668vom Kaiser Leopold I. ein Erneuerungsdiplom ihres Adels und Wap-pens. Im Jahre 1717 am 17. Febr. ertheilte Kaiser Karl VI. der Fa-