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4 (1842) P - Z
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Scliirrmann — Sdilabcnnlorff,

Schi rr jnan ii, Herr von.

Ein Rittmeister Scliirrmann in tlem Leibcarabinierregimente windeam .SO. Mai 1783 in den preuss. Adelstand erhoben. Wir haben keineNachkommen desselben aufluden können.

Schkopp, die Herren von.

Sie schrieben sich früher auch v. Skopp und v. Scopp, und gelie-ren zu dem ältesten Adel in Schlesien. In der Tartarenschlacht imJahre 1741 sollen säinnitliche Ritter aus diesem Hause ums Leben ge-kommen und nur zwei Klostergeistliche davon iibrig geblieben sein,welche Dispensation erhalten und ihr Geschlecht fortgepflanzt haben sol-len. Daher auch der Löwe im Wappen eine Mönchskutte trägt. Schonim 14. Jahrhunderte standen die v. Schkopp in hohem Ansehen an denIlöfen der plastischen Herzöge. — Im Jahre 1466 erbaute Christophv. S. die Burg oder das Schloss zu Auras. Kr war Oberst der StadtBreslau und ein sehr erfahrner Kriegsheld. — Sigismund v. S. waranfangs General - Gouverneur in Westindien, später Commandeur dergesammten Miliz zu Wasser und zu Lande in Brasilien. Kr kam imJahre 165(3 nach Schlesien zurück, und noch führt heute eine von ihmerbaute Stadt in Amerika den Namen Schopstedt. — Einer seinerSöhne war kais. Regierungsrath im Fiirstenthume Liegnitz. Er starbim Jahre 1691). — Die v. S. theilten sich in die Häuser Heinzendorf,Kunzendorf, Schmoger, Kotzenau, Krebsberg, Schwediger, Mittlau,Löbichau, Kosslitz, Wengein, Gläsersdorf, Ottendorf und Parchau.Ausser diesen Stanimgiitern sind Nimke im Breslauischen, Ratschiitz,Zierus, Andersdorf, Derendorf, Greif, Neudecke, Neuhammer, Ulbers-dorf im Glogauischen, Ober-Rüstern, Kostitz im Liegnitzischen,und Lesewitz im Wohlauischen u. s. w. alte Besitzungen dieser Fa-milie. — Gegenwärtig ist der Rittmeister v. d. A. v. Schkopp Land-rath des Kreises Sprottan. Er besitzt das Gut Ottendorf und ist miteiner Grälin v. Schönaich vermählt.

Das Wappen dieser Familie zeigt, wie wir oben schon angedeu-tet haben, im goldenen Schilde einen aufgerichteten Löwen mit rothemKopf und Füssen. Der Löwe hat vom Halse bis über den halbenLeib eine Mönchskutte an und hat in jeder Pranke eine rothe Kugel.Der Löwe wiederholt sich abgekürzt auf dem Helme. Die Decken sindgolden und rotli.

Sc Iii aber n dor ff ( SclilabrcntlorfT), die Grafen undHerren von.

Ein uraltes, vornehmes und weit ausgebreitetes Geschlecht, dasschon nach Vertreibung der Wenden in die Marken gekommen, nachAndern selbst wendischen Ursprungs ist, und daselbst, so wie inSchlesien, ansässig und begütert ist. Es soll seinen Namen von demRittersitze Schlabrendorf bei Luckau in der Niederlausitz haben. —Der erste Ritter aus diesem Geschlechte, dessen in Urkunden gedachtwird, ist Dij>rund de Slabrendorf, der im Jahre 1734 unter dem Mark-grafen Heinrich von Meissen vorkommt. — Georg v. S. war um dasJahr 1491 Heermeister des Johanniterordens zu Sonnenburg, und Jo-hann y. S. von 1501 bis 1570 Bischof zu Havelberg. Nach und nacherwarb die Familie in den Marken viele Güter, namentlich Blanken-