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der alten Qtiaden und Ljgier zählt, —- Im Jahre 1404 wird einesPclers v, Schirow erwähnt, der am Hofe zu Liegnitz in hohem An-sehen stand. — Simon v. Schier war im Jahre 1571 Burggraf zuWohlan. — Die v. S, theilten sicli in die Häuser Tschilesen, Koitzund Maserwitz. Ausserdem besass diese Familie Idie Güter Tarne,Gläsersdorf, Schabitz, Altwasser, 11, s. w. — Diese Familie scheintschon längere Zeit bei uns erloschen zu sein.
Das Wappen der v. S, giebt Siebinacher, I. S, 09. Ks zeigt imblauen Schilde ein aufspringendes Kinhorn mit roth und silbernenStreifen. Das Kinhorn wiederholt sicli abgekürzt auf dem gekröntenJlelme, Die Decken silbern und roth. M, s. Sinap., I. S, 825. II. S. 9Ö3.
Scliicrstcdt (iidt), die Herren von.
Schon Im Jahre 1263 kommen die von S, in den Marken, imMagdeburgschen und im Anhaltsclien vor, auch im Braunschweigschonwerden sie zum ältesten Adel des Landes gezählt, Kine Linie hattesich auch nach Preussen gewendet, wo sie die Schiltzeker Güter er-warb. — Johann v. S. war 1366 des Erzbischofs zu Magdeburg Kriegs-oberst. — Beruh. Frictlr, v. S. war 1642 königl, schwed. General-major. Sein Sohn war knrf. brandenb, Oberst und starb 1675 zuMergentheim im Winterquartiere, — August Ludwig v. S. starb am23. Uecbr. 1830 als preuss. Generalmajor a. D., mit der Tochter desMinisters, Reichsgrafen Karl Friedr, v. Finkenstein, hatte er einenSohn, der 1827 starb. Seine Wittwe, Luise Gräfin v. Finkenstein,geb. d. 22. Juli 1786, ist gegenwärtig die Gemahlin des Landrathes undDomherrn v. Voss auf Trebichow. — v. Schierstedt auf Paplitz war1806 Canonicus des Nicolaistifts zu Magdeburg. — Kin Obersllieut. undCommandeur des 7. Uhlanenreg. v. S. starb 1818. Kr war Ritterdes Verdienstordens und des eisernen Kreuzes I. Ciasse. — DieseFamilie führt im blauen Schilde 3 silberne schräg gelegte Pfeile ohneSpitzen, Decken blau und silbern.
Schilden^ die Freiherren und Herren von.
1) Kaiser Karl VL erhob am 4. Mai 1738 die Brüder Jnlob Chri-stoph, Heinrich Andreas und Bodo Friedrich, und deren, an den preuss.Staatsminister Willi. Heinr. v. Tliuleineier vermählte Schwester in denAdel- und Ritterstand. Die letztere wurde die Mutter des Staatsmini-sters Friedr, Willi, v. Thulemeier. Diese Familie erwarb in Mecklen-burg und in den Marken Güter. — A. Freiherr v. Schilden ist königl.preuss. Kammerherr und war Obersthofineister bei der hochseligenKönigin Louise. — Kin anderer Freiherr v. Schilden, im Mecklen-burgischen begütert, wurde im Jahre 1803 königl. Kammerherr.
2) Eine altadelige Familie in Westphalen, die im Ilochstift Pader-born begütert war und daselbst das Erbkämmerer- und Krbthiirhüter-Amt hatte,
Schill, die Heeren von.
Ein früher in kaiserl, österreichischen, später in kurfiirstl, sächsi-schen und zuletzt in preussischen Diensten gestandener v. Schill hattevier Sühne, der jüngste derselben war Ferdinand v. Schill, geb. 1772zu Sotthof bei Pless in Ober-Sohlesien; er trat früh in das Drago-nerregiment Markgraf v. Ansbach-Baireuth (nachmals Königin). Bei