Schcvc — Scliicr.
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nitz (es kam später an die v. Helinrich). Im Jahre 1825 starb einKittmeister v. Scheurich im 3. Uhlanenregimente. Der oben erwähnteFriedrich August war 1806 Major und kurze Zeit Commandant in Glatz.
Diese adelige Familie führt ein silbern und blaues, durch einenrothen, mit drei goldenen Sternen belegten Schrägbalken getheiltesSchild. In dem silbernen Quartiere ist ein schwarzer gekrönter .Adler-hals, in dein blauen aber ein geharnischter Arm, den blossen Degenhaltend, vorgestellt. Auf dein Helme steht zwischen zwei schwarzenAdleriiiigeln ein silbernes Esponton. Die Decken sind rechts blau undsilbern, links roth und golden.
Schcvc, die Herren von.
Eine adelige Familie in Mecklenburg. Aus derselben war AdolphFriedrich v. Schere Präsident des kurmärkischen Pupillen-Collegium,gestorben zu ßerlin am 22. Febr. 1837. Kr war mit Wilhelmine vonLekow vermählt, ohne Kinder zu hinterlassen.
Das llassesche Wappenbuch giebt S. 209 b ein Wappen der v. S.Ks zeigt im weissen Schilde einen schwarzen breiten Querbalken, undauf dem Ilelme einen weissen und einen schwarzen Adlerllügel. DieDecken weiss und schwarz.
Scliickfuss, die Herren von.
Dies ist der Name eines adeligen Geschlechts in Schlesien, wel-ches im vorigen Jahrhunderte die Güter Petersdorf, Weinberg, Karls-dorf im Nimptsch-Briegschen, Ober- und Nieder-Queitsch, auch Flo-riansdorf iin Schweidnitzischen, Wasserjentsch und Polockwitz imBreslauischen besass. Zuerst wird Johann Schickfuss genannt, dersich um das Jahr 1.000 um die Stadt Neumarkt verdient gemacht hat.— Jacoh v. S. und Neudorf war anfangs Professor an der Universität7 .11 Frankfurt a. d. O., später aber kaiserl. Rath und königl. Oberliscalin Schlesien. Er starb zu Breslau am 15. Septbr. 1637, und hat sichauch als historischer Schriftsteller rühmlich bekannt gemacht. Von sei-nen Werken nennen wir nur die schlesische Chronik, welche bis 1619geht. — Leopold Deodal v. S. war im Jahre 1721 Landesältester desFürstenthums Brieg. — In der neuern Zeit gehörten dieser Familiedie Güter Märzdorf und Wolfshayn bei Bunzlau, Schwanowitz beiBrieg, Allerheiligen bei Oels, Baumgarten bei Strehlen, Queitsch imSchweidnitzischen u. s. w.; das letztere ist durch Vermählung an denGrafen Haslinger, genannt Schicklüss (m. s. diesen Art.) übergegan-gen. In der Armee dienen Mitglieder dieser Familie.
Die v. S. führen im silbernen Schilde einen gekrönten, aufgerich-teten schwarzen Löwen, der einen silbernen Stern in den Prankenhält. Auf dem gekrönten Helme zeigt sich zwischen einem obenschwarzen, hinten silbernen und einem oben silbernen, unten schwar-zen Adlerfiügel ein schwarzer Greifenfuss, den Stern haltend. DieHelmdecken silbern und schwarz. M. s. Sinapius, II. S. 959. Ols-nogr., II. S. 433.
Scliicr, die Herren von.
Dieses ist der Name eines adeligen Geschlechts in Schlesien, wel-ches der Freiherr v. Abschatz in seinein Bardenliede zu den Rittern