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4 (1842) P - Z
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164 Schenckendorf — Sclieuricli.

Gut Scheibe bei Glatz. — Eine andere Linie war in Prenssen begü-tert. Derselben gehörte der zu Tilsit geborne und am 11. Decbr.1817 zu Coblenz gestorbene Dichter Max v. S. an. Um das Jahr 1730erlosch eine dritte Linie. — In der preuss. Armee haben sich beson-ders ausgezeichnet Friedrich August v. S., der am 21. Juli zu Bran-denburg, an den Folgen eines unglücklichen Falles, als königl. prenss.Generalmajor, Chef eines Regiments zu Fuss, Ritter des Ordens pourle merite und Erbherr auf Jerchel im Magdeburgischen, starb. Er waraus dem Hause Buckow. — Balthasar Rudolph v. S., aus demselbenHause, starb am 27. Decbr. 1771 zu Stargard als königl. preuss. Ge-nerallieutenant, Chef eines Infanterieregiments und Ritter des Ordenspour le merite. — Im Jahre 1813 blieb ein v. S., Capitain im 1.Garderegimente, auf dem Felde der Ehre. An seinen und zweier Ca-meraden Heldentod erinnert ein gemeinschaftliches Denkmal auf demGottesacker zu Hirschberg. —

Das Hassesche Wappenbuch giebt zwei ganz verschiedene Wappender v. S. Das. der Märkischen mit dem rothen Stiere im silbernenSchilde und drei Straussfedern auf dem Helme. Das andere zeigt imgespaltenen silbernen Schilde einen halben schwarzen Adler und eineroth und silbern geschachtete Mauer, auf dem Helme aber einen rotliund silbern geschachteten Edelhirsch mit braunem Geweihe. M. s.M. Schirmer, Pr. de nobilitate gentis Reichbrod, Schenckendorf. 16ö5.Gaulie, I. S. 1518 u. f.

Sclienckcndorf-Heinersdorf, die Herren von.

Die natürlichen Söhne des Justizraths v. Schenckendorf auf Hei-nersdorf im Schwiebusschen, Johann Friedrich und Karl Wilhelm, wur-den am Ende des Jahres 1782 unter dem Namen Schenckendorf v.Heinersdorf in den Adelstand erhoben.

Diese Familie führt im gespaltenen weiss und blauen Schilde dorteinen aufspringenden rothen Stier mit goldenen Hörnern, hier denHals und Kopf eines schwarzen gekrönten Adlers. Auf dem Helmewiederholt sich der rothe Stier.

Scliertwitz (Zschertnitz), die Herren von.

Aus dieser alt-adeligen Familie war eine Linie in Preussen, eineandere in Sachsen ansässig. Hans Ludwig v. Scliertwitz besass in derMitte des vorigen Jahrhunderts die Güter Crossen, Schönfeld, Kalten-hof, die Stadt Passenlieim u. s. w. in Preussen. — Ein v. Scliertwitzstarb am 17. Jan. 1740 als Amtshauptmann zu Zinna. — Franz An-ton v. Schwertwitz, aus der sächsischen Linie, starb am 14. Mai 1812als Oberst v. d. Armee zu Breslau; er hatte bis zum Jahre 1793 imCür. Reg. v. Dolfs gestanden. Dieses Geschlecht scheint mit ihm beiuns erloschen zu sein.

Sclieuricli, die Herren von.

Der König Friedrich Wilhelm II., erhob die drei Brüder Frie-drich August, Premier-Lieut., Karl Friedrich, Capitain, und ChristophFriedrich, Staabscapitain am 11. Octbr. 1780 in den Adelstand. DieErhobenen waren die Söhne des Gutsbesitzers Sclieuricli auf Holmoder I-Iulm bei Striegau. Karl Friedrich erwarb Bruckschine bei Treb-