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4 (1842) P - Z
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Salonion Salza.

warb sie den Adel, und Johann Vollrath Ludwig v. Salmuth, herzogl.anhaltischer Regierungspräsident, brachte im Jahre 1818 die freiherr-liehe Würde auf sein Haus. Hin Oberst v. Salmuth, in Dienstendes Kurfürsten v. d. Pfalz, wurde in der Schlacht von Turin (1706)tödtlich verwundet; der commandirende General, Fürst Leopold vonAnhalt-Dessau, der diesen tapfern Offizier kennen und schätzen gelernthatte, versprach ihm, für seine Kinder zu sorgen. So kamen dieSöhne des gedachten Obersten nach Dessau. Friedrich Wilhelm vonSalmuth, genannt Behringer, der älteste der Söhne, gelangte zurWürde eines königl. preuss. Generalmajors, und vertheidigte 1757 mitRuhm die Stadt Geldern. Kr starb am 13. Sept. 1763 in Wesel. Ge-genwärtig steht im preuss. Staatsdienste der Regierungsrath und Rit-ter des Johanniterordens v. Salmuth zu Stettin. In der Provinz Pom-mern gehört auch der Rittersitz Jassen im Lauenburgschen einemBaron v. Salmuth. M. s. Biogr. Lex. aller Helden u. s. w., III. Tll,S. 351. Pr. Staals-IIandbuch, Jahrg. 1836, S. 274.

Solomon, Herr von.

Ein Kdelmann dieses Namens ist gegenwärtig Universitätsrich-ter zu Bonn.

Salviati, die Herren von.

Die Familie v. Salviati gehört zu den ältesten Italiens. AngelaMaria v. Salviati, geb. in Rom, kam 1741 in die diesseitigen Staaten,und ward als Mitglied der französischen Colonie in Berlin aufgenom-men. Von ihm stammen Heinrich v. Salviati, Geheimer Legationsrathund Geschäftsträger in Stuttgart, und Wilhelm v. S., königl. preuss.Hauptmann zu Berlin.

Die v. Salviati führen einen grünen Salbeizweig über drei rothenKugeln als Wappenbild der Familie.

Salza, die Herren von.

Kin uraltes Dynastengeschlecht in Thüringen, dessen Ursprung sichin das graue Alterthum verliert. Von den beiden gleichnamigen Stamm-häusern desselben liegt das eine an der Unstrut, das andere unweitNordhausen. Diese Familie hat daher ihren Ursprung nicht aus derStadt Langensalza, wie viele Autoren unrichtig behaupten. Sie hatsich später in verschiedene Länder und Provinzen verbreitet, nament-lich in Schlesien, Böhmen, Preussen und Liefland. In einer Ur-kunde vom Jahre 1174 kommen schon drei Brüder, Hugo, Hermannund Gunther v. Salza vor. Im Jahre 1210 wurde Hermann v. S.zum Meister des deutschen Ordens in Preussen ernannt. Sehr be-kannt ist es, dass er sich als Begründer des Christenthums in jenerLandschaft, wie durch -.Thätigkeit, tapfern und ritterlichen Sinn inseiner hohen Würde ausgezeichnet und zum Glänze und zur Machtdes Ordens vielfach beigetragen hat. Seine, aus sichern Quellen ge-schöpfte Geschichte, so wie die der Familie von Salza überhaupt,liegt uns vortrefflich ausgearbeitet in einer Handschrift vor, die wirleider hier aus Mangel an Raum nicht zu geben im Stande sind, wäh-rend wir uns vorbehalten, von derselben für eine Fortsetzung desWerkes Gebrauch zu machen. Ausser dem Ruhme, dem deutschen