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4 (1842) P - Z
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Hüchel Riidc.

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digen Alter von 92 Jaliren als einer der letzten Veteranen aus deinsiebenjährigen Kriege, Er war mit einer v. Grelle vermählt; ans die-ser Ehe dienten und dienen noch Söhne in der Armee, namentlich derMajor und Kitter des eisernen Kreuzes 1. Classe v.K. zu Wesel, undder Rittmeister v. R. im 3. Husarenregiinente.

Rüclicl, die Herren von.

Hin adeliges Geschlecht, das in der Nenmark und in Pommernbegütert war. In der ersteren Landschaft sind die Güter Mellen imKreise Arnswahle, Semerow, Karsbaum, Cusnow und Falkenberg alteBesitzungen der v. Küchel. In Pommern besass der Major GeorgeAdern v. Riichel das Gut Ziezenow im Kreise Belgardt. Vier seinerSöhne standen im Heere Friedrichs II., drei fielen auf dem Felde derEhre, der vierte, Emst Wilhelm Frieilrieh , reifte unter des grossenKönigs Angen zeitig durch grosse militairische Talente zum wichtigenManne. Friedrich Wilhelm II. ernannte ihn 1788 zum Inspecteur derMilitair-Erziehungsanstalten, deren Verbesserungen er nach selbst ent-worfenen Plänen ins Werk setzte. Im Jahre 1790 wurde ihm die Ar-mirung der Armee in Schlesien aufgetragen, bald darauf wurde erFlügeladjutant. In dieser Stellung entwarf er den Plan zur Gründungder wohlthätigen Militair-Wittwenkasse, und auf seinen Vorschlagwurde die Invaliden - Compagnien errichtet und den Soldatenkindernfortdauernde Unterstützungen ausgesetzt. So verdankten ihm schondie ergrauten Krieger, wie die unmündige Jugend wesentliche Dienste,ehe er sich in den Feldzügen am Rhein durch unermüdete Thätigkeit,Entschlossenheit und wahren Hehlenmuth Kriegsruhm erwarb. Seinewissenschaftliche Bildung eignete ihn aber nicht minder zum Diplo-maten, wie zum General, und sein Monarch verwendete ihn zu ver-schiedenen Sendungen, von denen wir hier nur die 1797 in das Hof-lager des russischen Kaisers erwähnen. Im Jahre 1799 wurde er Ge-nerallieutenant , 1802 Ritter des schwarzen Adlerordens, 1805 Gou-verneur von Königsberg. In dein unglücklichen Feldzuge 1806 stander an der Spitze einer Heeresabtheilung, mit der er am Tage derSchlacht bei Auerstädt dem Fürsten Hohenlohe zu Hülfe eilte, ohnedass seine Anstrengungen vermochten, der schon halb verlorenen Sa-che eine glückliche. Wendung zu geben. Durch eine Kugel, die seineBrust traf, schwer verwundet, fand er das Ziel seiner Anstrengungen.Seine darauf erfolgte Ernennung zum General - Gouverneur von Preus-sen war ein sprechender Beweis der Zufriedenheit seines Königs.Nach dem Tilsiter Frieden zog er sich mit der Würde eines Generalsder Infanterie auf seine Güter zurück, wo am 14. Januar 1823 seinTod^ erfolgte. Er war mit einer Tochter des verstorbenen Präsidentenv. Ernshausen vermählt, ohne Kinder zu hinterlassen. Seine Güter fie-len an einen Nellen, den gegenwärtigen Generallieutenant Riichel v.Kleist, der mit höchster Bewilligung den Namen seines Oheims demseinigen vorsetzte. Das von Rücheische Wappen zeigt im blauenSchilde ein blau und rothes Schach, über dem eine doppelte weisseLilie steht. Auf dem Helme sind drei Kleeblätter angebracht. M. s.Bri^gemann, 1. Bd. 11. Hauptstuck. Pantheon des preuss. Heeres,1. Tfi. S. 244 250.

Rüde, Herr von.

König Friedrich II. erhob am 19. Mai 1744 einen Rüde aus demLleveschen in den Adelstand.