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Röder.
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fliigel angebracht. Die Helmdecken rechts golden und schwarz, linksgolden und roth. Zu Schildhaltern sind zwei schwarze Adler gewählt.M. s. Angeli, märkische Chronik, Bergeri Pr. de geilte Ilo'eb. Vit. indessen Stromat. acad. Lips. 17-14. S. 372 — 77.
Nicht zu verwechseln ist dieses alte vornehme Geschlecht mit einergleichnamigen adeligen Familie, die von Thomas Röbel abstammt, derim Jahro 1725 in den böhmischen Adelstand erhoben wurde.
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Röder, die Herren von.
In der Provinz Prenssen gehören seit Jahrhunderten die v. Röderzu den ältesten Geschlechtern. Sie sollen aus Westphalen mit deinOrden in diese Landschaft gekommen sein; nach Andern haben siegleiche Abstammung mit den v. Redern in den Marken. Sie besessenin Preussen die Güter Medgethen, Trenk, Katzenblick, Stritkeim,Wargen, Rablack, Loigden, Riltkehmen, Pernenen, Paddeim u. s.w.Aus diesem Gesclilechte sind mehrere Mitglieder zu hohen militairi-schen Würden gelangt:
Christoph v. Röder war Oberrath und Obermarschall in Preussen.Er starb am 2. Februar 1679. Sein mit Anna v. Rappen, aus demHanse Angerappen, erzeugter Sohn war Erhard Ernst v. Röder, geb.am 26. Juni 1665, gest. als königl. preuss. Generalfeldmarschall, Rit-ter des schwarzen Adlerordens, Gouverneur von Preussen und Chefeines Infanterieregiments im Jahre 1743, fast SO Jahre alt. Er warzweimal vermählt, zuerst mit Elisabeth, Freiin Rubel v. Bibrach, nach-mals mit Sophie Agnes, Tochter des Generalfehlmarschalls v. Budden-brook. — Friedrich Wilhelm v. R., aus dem Hause Pernenen, starbam 15. März 1781 als königl. preuss. Generalmajor, General-Inspec-teur der niederschlesischen Reiter-, Dragoner- und Husarenregimen-ter, Chef eines Kiirassierregiments, Ritter des Ordens pour le merite,Amtshauptmann zu Zechlin, Witstock und Lindow, Lehn- und Ge-richtsherr der Güter Rothsyrben in Schlesien. Aus seiner Ehe mitLeopoldine Ernestine v. Schmeling hinterliess er einen Sohn und zweiTöchter. Der Sohn gelangte ebenfalls zur Würde eines Generals derCavallerie und Ritters des schwarzen Adlerordens mit Brillanten. I5rwar zuletzt commandirender General in Posen, und starb im Jahre1835 a. D. — Sein Sohn besitzt gegenwärtig die Rothsyrbener Güterbei Breslau, und eine Tochter ist an den Rittmeister v. Mutius ver-mählt. — Aus dem Hause Medgethen war Christoph Ernst v. R., dersich, wie mehrere seines Geschlechtes, durch eine ansehnliche Lei-besgrösse auszeichnete. Er starb als Commandant zu Pillau am 27.Juni 1754. Sein mit Anne Charlotte v. Winterfeldt erzeugter Sohnwar Generalmajor und Chef der Grenadiergarde zu Potsdam.
Ganz verschieden von dieser Familie durch Abstammung und Wap-pen sind die in der Armee dienenden Söhne des im Jahre 1821 zuGrottkau in Schlesien verstorbenen Generalmajors und ehemaligen Com-mandeurs des Kiirassierregiments v. Heysing, der mit einer v. Triitzscll-Ier vermählt war; namentlich der königl. Generalmajor und Comman-deur der 6. Division, auch erste Commandant von Torgau, Ritter deseisernen Kreuzes 1. Classe und vieler andern Orden, Eugen v. R.,vermählt mit einer Gräfin v. Pinto; der Oberst und Chef des General-stabes im 2. Armeecorps, Ritter des eisernen Kreuzes 1. Classe undvieler anderer Orden; der Major und Commandeur der 3. Jäger-Ab-theilung Hermann v. R., vermählt mit einer Gräfin v. Lynar; derHauptmann im Garde-Jägerbataillon v. R.