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4 (1842) P - Z
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Rieselt Rintorf.

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rieh v. Rieben, Landesältester, ist Erblierr anf Tscbiläsen bei Herrn-staiit, und sein Bruder, Adolph v. R., besitzt das Gut Kutschebor-witz in derselben Gegend. Im Jahre 1806 lebte zu Berlin der-nigl. Forstmeister v. Rieben, ein anderer v. Rieben war 1806 Post-meister zu Iserlohn. In unserer Armee dienten und dienen noch ge-genwärtig Edelleute dieses Namens. Ein Major v. Rieben im Pen-sionsstande, der zu Lyck in Garnison gestanden hatte, starb 1818.

Ricscli, die Grafen von.

Das aus Schwaben stammende, 1646 in den Reichsfreiherrnstandund 1780 in den Reichsgrafenstand erhobene Geschlecht der y . Rieschist in den von Sachsen an Preussen abgetretenen Landestheilen begü-tert. Der gegenwärtige Majoratsherr, Graf Theodor, geb. an? 8. April1819, lebt unter Vormundschaft zu Brünn. Er ist der Sohn des am11. März 1833 verstorbenen Grafen Franz Joseph Siegismund v. Rieschund der Gräiin Marie v. Rienau , Freiin v. Jannowitz , die in zweiterEhe mit dem königl. preuss. Major und Commandeur eines Garde-Landwehrbataillons, v. Bennigsen, vermählt ist.

Rinow, die Herren von.

Die v. Rinow gehören der Ritterschaft der Altmark an. Sie be-sitzen noch gegenwärtig Güter in jener Landschaft, namentlich istGeorg Christian Wilhelm v. R. jetzt Besitzer der Lindstädter Güter,die das Stammhaus des im Jahre 1804 erloschenen Geschlechtes v.Lindstädt sind. Siebmacher setzt die v. Rinow unter den aus derSchweiz abstammenden Adel; er giebt ihr Wappen V. S. 190 und 196.Das erstere Wappen zeigt im rothen Felde einen silbernen Löwen, derauch verkürzt auf dem Helme steht. Das letztere ist ein oben golde-nes, unten silbernes, in der Mitte von einem weissen Querbalkendurchzogenes Schild. In der oberen Hälfte zeigt sich ein halber ro-ther Löwe, und auf dem Helme der Rumpf eines silbergekleidetenMannes mit den silbernen und rothen Balken auf der Brust, und einerMütze, die einen silbernen und rothen Aufschlag hat.

Rintorf (Jf), die Herren von.

Ein sehr begütertes altadeliges Geschlecht in der Altinark, demnamentlich auch Rintorlf, Alsleben, Badenstedt, Iden, Getlingen u.s.w.in der Mitte des vorigen Jahrhunderts gehörte. Daniel Karl v. Rin-torf, Drost zu Beneckenstein, gest. 1703, zeugte mit Elisabeth Ama-Iia von Kotlwitz (gest. 1752) den Fried. Christoph Christian v. Rintorf,der als Generalmajor, Ritter des Verdienstordens, Domherr zu St. Ni-colai in Magdeburg u. s. w., in der Schlacht von Kesselsdorf am 15.Decbr. 1745 ^ tödtlich verwundet wurde und am 27. Decbr. jenes Jah-res starb. Er war mit Charlotte Sophie v. Kotzen vermählt, die ihmeinen Sohn gebar, der, den Fusstapfen des Vaters folgend, am 3. No-vember 1760 bei Torgau auf dem Bette der Ehre fiel. Diese Fa-milie führt im silbernen Schilde einen rothen Ochsen (Rind) mit gol-denem Halsbande, auf dem Helme zwei roth und weiss gestreifte Biif-felhö rner.

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