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4 (1842) P - Z
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Riclitliofcn Rieben.

2) Johann Jakob Richter, Landphysikus zu Brieg-, wurde mit sei-nen Brüdern, Anton und Joachim, in den Adelstand erhoben. M. s.v. Megerle a. a. O. S. 422.

3) Bin Lieutenant Richter wurde am 30. Juni 1755 in den preuss.Adelstand erhoben.

Riclitliofcn, die Freiherren und Herren von.

Ein adeliges Geschlecht in Schlesien, dessen ältestes Besitzthumder Rittersitz Rauske im Schweidnitzschen ist. Sie nannten sich ur-sprünglich Praetor oder Praetorius, später v. Richthoff und Richthofen.In der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts besassen die v. Richt-liofen Hartmannsdorf, Bartzdorf, Ober-Gutschdorf oder Kohlhöh,Metschkau im Schweidnitzschen, Hertwigswalde im Jauerschen, Hen-nersdorf im Liegnitzschen und Ruppersdorf im Briegschen; später er-warben sie auch Brecheishof im Jauerschen, Erdmannsdorf bei Hirsch-berg, Dobergast bei Strehlen, Mahlitsch zwischen Jauer und Liegnitz,Wirksdorf bei Landshut, Cammerau bei Schweidnitz u. s. w. MehrereLinien wurden am 6. Nov. des Jahres 1741 vom Könige Friedrich 11.in den Freiherrenstand erhoben. Der grösste Theil dieser Güter,namentlich Kohlhöh, Bartzdorf, Brecheishof, Wirksdorf u. s. w. sindnoch heute ein Besitz der Familie. Der jetzige Besitzer von Kohl-höh ist der älteste Sohn aus der Ehe des Freiherrn v. R. auf Kohlhöhund der Prinzessin Friederike von Holstein-Beck. Eine Schwesterdesselben ist an den Generallieutenant und commandirenden Generalzu Königsberg, v. Natzmer, vermählt. Brecheishof besitzt gegen-wärtig der Landrath des Kreises Jauer und Landesälteste Freiherrv. R. In der Armee steht der Oberst im Ingenieurcorps und Rit-ter hoher Orden Freiherr v. R. Auch beiindet sich im Staatsdiensteder Intendanturrath Frh. v. R. zu Breslau.

Das Wappen der v. II. giebt Siebmacher, V. S. 71. Es zeigt imgespaltenen Schilde in dem rechten goldenen Felde einen auf einemrothen Stuhle sitzenden, schwarz gekleideten Mann, in der Hand einSceptei haltend (Richter). Das linke Feld ist in zwei Quartiere ge-theilt; in dem obern rothen Theile zeigt sich auf einem grünen Bergeein silberner Kranich, einen Stein im Fusse haltend. Der untere sil-berne Theil ist mit einem goldenen Adlerlliigel belegt. Auf dem ge-krönten Ilelme steht ein schwarzer und ein goldener Adlerlliigel. DieHelmdecken sind rechts golden und schwarz, links silbern und roth.

Das freiherrliche Wappen ist mit zwei Helmen besetzt, die Kronedes ersten trägt einen rothen und einen schwarzen Adlerlliigel, diedes zweiten den Kranich. M. s. neues Wappenbuch, II. S. 57.

Rickers, die Freiherren von.

Eine in den preussischen Freiherrnstand erhobene adelige Fami-lie, welche im silbernen Schilde einen blauen Ilausgiebel, und in jederEcke des Schildes und unten in der Mitte desselben einen rothen Apfelmit zwei grünen Blättern am Stiele führt. Diese Bilder wiederholensich auf dem weissen Adlerilügel, welcher auf der Krone des Hel-mes steht.

Rieben, die Herren von.

Altadeliges Geschlecht in Mecklenburg, Braunschweig und Schle-sien, In der letzteren Provinz besitzt es Güter bei Herrnstadt. Fried-