Ribbeck — Richter.
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Tlieile liegen zwei goldene Anker schräg neben einander, in dein un-tern Theile liegt ein dritter solcher Anker, und im silbernen Balkenist ein schwarzer gekrönter Adlerhals angebracht. Das Schild ist miteiner freiherrlichen Krone bedeckt, und an jeder Seite desselben stehtein wilder, eine Fahne und eine Keule haltender Mann.
Ribbeck, die Herren von.
Bin altadeliges Geschlecht in der Mittelmark, dessen gleichnami-ges Stammhaus bei Nauen liegt, auch Durotz, Glienike, Dalgow undSegefeld sind alte Besitzungen der v. Kibbeck, die noch heute an-sehnlichen Grundbesitz in jener Landschaft haben. — Johann Georgv. K. war kurbrandenburg. Geheimer Rath, Hauptmann der Festung-Spandau, Herr auf Glienike, Durotz und Segefeld. Mit seiner Ge-mahlin , Katharine v. Brösike, aus dem Hause Ketzger, hatte er meh-rere Kinder. Von ihnen gelangte Johann Georg v. R. zur Würde desältesten Obersten, Oberhauptmanns und Commandanten der FestungSpandau, Hauptmanns zu Potsdam und Saarmund, Comthurs zu Wer-ben. Er war Erbe der väterlichen Güter, wurde vom grossen Kur-fürsten zu verschiedenen Gesandtschaften gebraucht, und starb am 3.August 1660, wie sein Leichenstein in der Hauptkirche zu Spandaubesagt. Er war mit Anna Maria v. d. Gröben, Erbtochter Otto's v. d.Gröben auf Lichtenfelde, vermählt, aus welcher Ehe drei Töchter undein Sohn geboren wurden. — Sein jüngerer Bruder war Heine v. R.,kurbrandenburg. Oberst. — Im Jahre lf<0ö war ein v. Ribbeck er-wählter Domherr zu Halberstadt. — Eine Linie dieses Hauses hatsich auch in Preussen ansässig gemacht, wo ihr die Güter Korimtenund Callisten gehörten.
Die v.R. führen im silbernen Schilde einen rothgekleideten Rumpf,vorn zugeknöpft mit herabhängenden Aermeln. Er ist bärtig, trägteine spitzige rothe, zur Linken sich kehrende, mit Knopf, Quaste undzwei fliegenden Bändern, aucli mit einem silbernen Aufschlage verse-hene Mütze. Das hervorragende Seitenhaar ist gekräuselt. Aus dembewulsteten Helme wächst ein silberner Hirsch. Die Helmdecken sindsilbern und rotli.
Ribbentrop, die Herren von.
Der gegenwärtige Präsident der Oberrechnungskammer, Ritter etc.v. Ribbentrop und sein Bruder, der gegenwärtige Geh. Kriegsrath v.Ribbentrop in Coblenz, sind mit ihren Nachkommen von des jetztregierenden Königs Majestät in den Adelstand erhoben worden.
Richlowski (Ryclilowski), die Herren von.
Ein Zweig dieser adeligen polnischen Familie ist im Grossher-zogthume Posen begütert, namentlich besitzt der Landschaftsrath Hie-ronymus v. Ryclilowski das Rittergut Zinnawoda.
Richter, die Herren von.
1) Der Consul zu Wohlau in Schlesien, Wenzel Ignaz Richter,wurde im Jahre 1729 in den böhmischen Ritterstand erhoben. M. s.V. Megerle. Oe. A. S. 422.
v. Zedlitz Adels-Lex. IV. 8