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4 (1842) P - Z
Entstehung
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Rlicdiger Rhür.

Schild von drei rothen, mit griinen Weinranken belegten Querbalkendurchzogen. Auf dem Helme liegt eine gestürzte, von einem Pfeiledurchstochene Pickelhaube, aus welcher drei Straussfedern (griin,weiss, rotli) wachsen. Das andere Wappen zeigt im rothen Schildeeinen silbernen, mit drei rothen Kosen belegten Schrägbalken, und aufdem Helme eine rothgekleidete Jungfrau mit fliegenden Haaren, einerothe Rose in der Rechten haltend. Die Decken sind silbern und roth.

2) Im Hildesheimischen blüht eine Familie v. Rheden, die einRad mit acht blätterförmigen Speichen und auf dem bewulsteten Helmedrei Straussfedern führt.

Rlicdiger, die Freiherren und Herren von.

Eine schlesische Familie, deren Stammhaus Slisa im Breslauischenliegt. Ausser diesem Gute besassen die v. Rhediger, welche manauch zuweilen v. Rehdiger geschrieben findet, Strisa und Schebitz imBreslauschen, Zedlitz und Jackschenau im Oelsischen U. s. w. Jo-hann v. R. war des Kaisers Maximilian II. Appellationsrath zu Prag, undstarb im Jahre 1567. Thomas v. R., ein Bruder desselben, hat sichals ein sehr gelehrter und vielgereister Cavalier bekannt gemacht. Aufseinen Reisen sammelte er die seltensten Bücher und Manuscripte, sowie auch Münzen, so dass seine Kunstschätze einen Werth von 17,000Dukaten gehabt haben sollen. Nach seinem letzten Willen vermachteer sie seiner Familie, die sie an den Rath zu Breslau abtrat, wo sieden grössten Theil der Elisabeth-Bibliothek ausmachen. Am Anfangedes vorigen Jahrhunderts besass der Landesdepntirte Christian Lud-wig, Freiherr v. R., die Güter Strisa und Schebitz. Noch jetzt sindsie in den Händen des Sohnes des verstorbenen Staatsraths v. R.Gegenwärtig ist ein Fräulein v. R. Hofdame Ihrer königl. Hoheit derKronprinzessin von Preussen.

Siebmacher giebt das Wappen dieser Familie, I. S. 63. Es zeigtim schwarzen Schilde einen gekrönten goldenen aufspringenden Hirsch,mit den Hinterläufen auf drei grünen Bergen stehend. Auf dem ge-krönten Helme ist hinter dem abgekürzten Hirsch ein schwarzer Ad-Ierllügel angebracht.

Rhein, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht in Pommern, welches aus den Rheinlan-den und Franken dahin gekommen ist und Güter im Caminschen be-sitzt. Wildenhagen und einige dazu gehörige Dörfer sind hier alteLehen dieser Familie. Ihr gehörte der General und Chef eines Dra-gonerregiments, Ritter des Ordens pour le merite, von Rhein an, der180£ zu Tilsit im ÖOsten Jahre seines Alters starb. Ein Major a. D.v. R. erwarb sich bei Leipzig das eiserne Kreuz. Dieses altadeligeHaus führt drei rothe Rauten, oben zwei, unten eine, im silbernenFelde und auf dem gekrönten Helme, eine solche Raute zwischenzwei weissen Straussfedern. Brüggemann, 1. Bd. 11. Hauptstück,

Rliör, die Freiherren Yon.

Ein adeliges Geschlecht in Westphalen, welches am 30. Oct. 1783in den preussischen Freiherrenstand erhoben worden ist. Es führt einblaues Schild mit einem breiten silbernen Querbalken, in dem obern