Reiche — Reichel.
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dein Hanse Peterswalde ist eine Aeltermntter der heutigen Grafenv. Höchberg, aus den Häusern Kaulfungen und Erdmannsdorf eineAeltermntter der Freiherren v. Zedlitz-Nenlcirch und der heutigenGrafen v. Gneisenau. — Aus dem Hause Leipe war der vor einigenJahren zu Berlin verstorbene Präsident und Geheime Ober-JustizrathHeinrich Alexander v. R. — Oswald Göttlich v. R. auf Höckricht war1806 Marschcommissarius im Kreise Breslau. Sein Sohn, der Majora. D. v. R., ist gegenwärtig Besitzer des väterlichen Gutes. — Lud-wig Georg Christoph Gotthard, Freiherr v. R., ist jetzt königl. Kam-merherr, und ein Freiherr v. R. ist zweiter Justitiarius bei der Gene-ralcommission in Posen. — Kin anderer Freiherr v. R. ist Regierungs-rath und Stempellisral zu Breslau. — Ein Baron v. R. besitzt seiteinigen Jahren das ihm durch Erbschaft zugefallene Gut Holzkirchbei Lauban.
Die v. Reibnitz führen im silbernen Schilde zwei rothe Querbal-ken und auf dem Helme ein rothes und ein silbernes BiifTelhorn. DieHelmdecken sind silbern und roth. Das Wappen giebt Siebmacher, I.S. 166. M. s. auch Sinapius, I. S. 752—56. II. S. 909—13. Olsnogr. I.S. 730. Ilenel. Siles. renov. pag. 12, 613. Grossers, Lausitz. Merkw.
Reiche, die HeiTen von.
Mehrere Edelteute dieses Namens haben in der preuss. Armeegedient und dienen zum Theil noch in derselben. — In Hannoverund Braunschweig ist eine Familie dieses Namens, die zu den ältestenPatriziergeschlechtern in Hameln und Braunschweig gehörte. Ausderselben erhielt der Geheime-Justizrath .lohst Christian v. Reiche vomKaiser Karl VI. am 7. Juli 1716 ein neues Adelsdiplom. Dieser han-noverschen Familie v. II. gehört der gegenwärtig königl. preuss. Gene-rallieut. und Inspecteur im Ingenieurcorps v. R. an, Ritter hoher Orden,namentlich auch des eisernen Kreuzes 1. Classe , das sich dieser hoch-verdiente General, der sich bei zahlreichen Gelegenheiten im Befrei-ungskampfe ausgezeichnet hat, schon bei Dennewitz erwarb.
Diese hannüversche Familie v. Reiche führt ein von der vordemobern zur linken untern Seite in zwei Felder getheiltes, in der Milteaber mit zwei Spitzen in einander gehendes Schild; die untere Spitzeist schwarz, die obere silbern. Der Helm trägt zwei Adlerfliigel, dieüber Eck schwarz und silbern getheilt sind. Zwischen ihnen sindgleiche Staffeln aufgerichtet.
Reichel, die Freiherren von.
Mehrere Jahrhunderte hindurch hat diese Familie der Stadt Bres-lau eine Reihe von Senatoren, Rathsherren, u. s. w. gegeben. ImJahre 1420 kommt Wenzel v. Reichel, 1428 Hans v. It., 1563 Serva-tius v. R. und 1578 Nikolaus v. II. als Rathsältester vor. — Israelv. R. starb im Jahre 1600 als Senator primarius zu Breslau. — AmAnfange des vorigen Jahrhunderts war Heinrich v. Reichel und SchmolzPraeses Emeritus ebendaselbst. — Ein v. R. war im Jahre 1724holsteinscher Generalmajor. — Um dieselbe Zeit besass ein OberstFreiherr v. R. die Güter Ober- und Nieder - Schlanz, Kreischelwitzund Haberstroh im Breslanischen. Ausser diesen Gütern gehörten die-ser Familie Jenkwitz, Griineiche, Tschanisch, Magnitz, Marschwitz,Zaumgarten, Kl. Rastelwitz, u. s. w. — Soviel uns bekannt, istdiese Familie gegenwärtig bei uns erloschen. Der letzte Freiherr v.
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