Redtel — Regensteiii.
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lien. Im lsten und 4ten blauen Felde ist ein silbernes Rad mit achtSpeichen sichtbar. Die Felder zwei und drei sind gespalten; in derrechten goldenen Hälfte zeigt sich ein halber schwarzer gekrönterAdler, in der linken blauen Hälfte ist ein silberner, mit einem l'Othenburgundischen Kreuze belegter Raiken. Das Herzschild enthält imblauen Felde den mit den drei Sternen belegten Schrägbalken. DreiHelme bedecken das Hauptschild. Aus der Krone des ersten steigtein l'fauenschweif, mit dem silbernen Rade belegt, empor, aus derzweiten wächst ein geharnischter gekrönter Ritter, in jeder Hand eineLanze mit rotli und silbernem Fähnlein, auf welchem der goldeneStern sichtbar wird, haltend. Aus der Krone steigt eine dritte solcheFahne empor. Der dritte Helm ist mit sechs rothen, unten iibersKreuz gelegten, solchen Fahnen, jedoch ohne Stern, besetzt. DieDecken rotli und silbern. Zu Schildhaltern sind zwei schwarze Adlergewählt. M. s. auch den Artikel v. Röder und die daselbst ange-führten Quellen.
Redtel, Herr von.
Bei der Regierung zu Frankfurt a. d. O. ist als Abtheilungs-Diri-gent der Geh. Ober-Finanzrath v. Redtel angestellt.
Regal, die Grafen und Freiherren von.
Ein altes freiherrliches, und in einer Linie auch gräflich gewese-nes Haus in den Rheinprovinzen. Es führt den Beinamen v. lvranichs-feld. Maximilian Ludwig, Freiherr Regal-Kranichsfeld, war 1711 kais.Feldmarschall-Lieutenant, Commandant von Cremona, später von Ol'en,
Rege, die Herren de.
Gideon cFAzemar de Rege flüchtete aus seinem Vaterlande Frank-reich nach Berlin und starb 1722 als Major. Er war mit Maria deRamondon vermählt, die ihm mehrere Söhne gebar. Der dritte Sohnl'eter de Rege, war ebenfalls Major, Bataillonschef und Ritter desVerdienstordens. Kr starb um das Jahr 1770 in Preussen. Ein Sohndieses Letztern stand 1806 als Major im Regimente von Zenge zuFrankfurt an der O. und starb 1816; seine Wittwe, geb. Pohllebt in Berlin. '
Regenstein (Reinstein), die Grafen von.
Dieses gräfliche Haus kommt auch unter den Namen seiner Be-sitzungen, von Reinstein und Blankenburg, vor. Das alte feste Berg-schloss Rein- oder Regenstein gehörte zum Fiirstenthume Halberstadt,Die dazu gehörige Grafschaft gehört zum Theil dem Harze, zum an-dern Theile dem Vorharze an. Conrad, Graf von Blankenburg ist derStammherr der alten Grafen von Reinstein. Sie erloschen am 4 Juni1599 mit Johann Ernst. Im Julire 1641 wurde Wilhelm LeovoldGraf v. Tattenbach, mit der Grafschaft Reinstein belehnt. Nach des-sen Enthauptung (1670) zog sie der grosse Kurfürst als ein verwirk-tes Halberstadtisches Lehn ein. Das alte Grafengeschlecht führte imsilbernen Schilde und auf dem Helme ein rothes Hirschhorn. Leon-hardi, 4. Bd. 1. Abth. S. 503,
v. Zedlitz Adels-Lex. IV. 7