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4 (1842) P - Z
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Quedenow Qncrfurt.

sitz das Dorf Varnkevitz war. Dasselbe führte ein oben silbernes, un-ten schwarzes Schild. In der obern silbernen Hälfte zeigt sich ein hal-ber schwarzer Adler mit ausgebreiteten Flügeln. Auf dem Helme dreiStraussfedern. Siebiracher giebt dieses Wappen V. Th. S.163.

Quedenow, die Herren von.

Aus dieser in Preussen und in den Marken einheimischen Familiedienten 1800 zwei Stabsoffiziere in der Armee. Ein Major y. Quede-now aus Preussen commandirte das 3. Musquetierbataillon von demRegimente v. Kalkreuth zu Marienburg, er starb 1810 als pensionirterOberstlieutenant. Ein anderer Major dieses Namens, der in Berlingeboren war, hatte im Kegirnente v. Puttkammer zu Brandenburg ge-standen, er starb 181'-'. Ein Stabscapitain v. Quedenow stand 1800in dem Regimente v. Möllendorf in Berlin, und commandirte bis 1813als Major das 21. Infanterieregiment, sodann wurde er als Obersllieu-tenant in den Ruhestand versetzt und starb 1828 als Postmeister zupreuss. Holland. Nach Hasse's Wappenbuche sind die v. Q. imJahre '704 geadelt worden. Sie führen ein goldenes Schild, in des-sen Mitte ein dreimal gezinntes rothes Mauerwerk steht. Unter dem-selben wird ein grüner Hügel sichtbar. Auf dem Helme ist ein ge-harnischter, ein Schwert führender Arm angebracht. Die Decken sindgolden und rotli.

Queis, die Herren von.

Die von Queis oder Queist gehören dem alten Adel in Preussenan. Die Güter Lackmedien, Gr. Baumgarten und Adamsheide in Ost-l'reussen sind alte Besitzungen dieses Hauses. Julius Dietrich vonQueis, der sich im siebenjährigen Kriege sehr ausgezeichnet und beiCollin und Leuthen ehrenvolle Wunden erhalten hatte, starb am 11.Dec. 1709 zu Stettin als Generalmajor, Chef eines Infanterieregiments,Ritter des Ordens pour le merite. Gegenwärtig scheint diese Familienicht sehr stark an Mitgliedern zu sein. In Königsberg lebt derGeneral-Landschafts-Syndicus v. Queis.

Die v. Q. führen im blauen Schilde zehn weisse Straussfedern(4, 3,2, 1). Auf dem Helme stehen zwei blaue Büffelhörner; je-des derselben ist an der äussern Seite mit zwei Straussfedern besetzt.Die Decken sind blau und weiss.

Queren, die Herren von.

Diese adelige Familie, welche auf Rügen ansässig war, und auchunter dem Namen v. Quernen vorkommt, ist im vorigen Jahrhunderteerloschen.

Querfurt (Qnernfurt), die Grafen und edlenHerren von.

Die Besitzer des heuligen Fürstenthums Qnerfurt, welches im Jahre1815 von Sachsen an Preussen abgetreten wurde, waren die edlenmächtigen Herren v. Querfurt, von denen ein Ritter, Bruno v. Q-,schon um das Jahr 880 vorkommt. Sie gehörten zu den angesehen-