Qucrhcim
Quickmann.
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sfcn Mitgliedern des deutschen Herrenslandes. Kaiser Lothar und meh-rere Burggrafen von Magdeburg sollen aus diesem Geschlechte ent-sprossen sein. Ein Freiherr v. Querfurt war von 1147— 1153 Bischofzu Würzburg. Nach dem Erlöschen der ersten Grafen v. Mansfehlnahmen sie mit den ihnen zugefallenen Gütern den Namen und das■Wappen dieses grällichen Hauses au. Sie schrieben sich von da anGrafen von Mansfehl - Querfurt, und nun verschmolz ihre Geschichtein die des am 31. März 1780 erloschenen Geschlechtes der Fürstenvon Fondi, Grafen von Mansfehl. Man sehe d. Artikel. Die Haupt-linie erlosch 1496, und das Land fiel an das Krzstift Magdeburg,wurde aber im pragischen und westphälischen Frieden dem HauseSachsen zugewiesen. Das ursprüngliche Wappen der Freiherrn v. Quer-furt zeigt im schwarzen Schilde einen nach der rechten Seite aufsprin-genden Löwen. Auf dem Helme eine grüngekleidete geflügelte Jung-frau. Hühner, II. Th. Taf. 334 — 36. Spangenbergs, Querfurter Chro-nik, Jena 1590 in 4. Hartknochs Preussen, 11. Th. K.5. S. 456. Gauhe,II. S. 908. 14. Zedier, 30. B. S. 211. Salver, S. 901. v. Ilellbach,II. B. S. 27?. Siebmacher giebt das Wappen, II. B. S. 26. Trier inseinen Wappen, Leipzig 1714, beschreibt es S. 456 und 487.
Querlieim (Quernheim), die Freiherren von.
Ein altwestphälisches Geschlecht, dessen Stammhaus Quernheimim Osnabrückschen liegt und an die Herzöge von Holstein gekommenist. Die Stammreihe der Ritter v. Quernheim beginnt mit Adrian v. Q.,der in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts lebte. Dieser Familiegehörte auch der Rittersitz Unter-Behine im Ravensbergschen. — DerHauptmann a. D., Freiherr G. v. Quernheim, lebt in Berlin. EinHauptmann v. Q. erkaufte im Jahre 1836 das Gut Leonhardwitz beiAnras in Schlesien. — Diese Familie führt ein silbernes, mit einembreiten rothen Querbalken belegtes Schild. Mit einem solchen Balkensind auch die beiden weissen Adlerflügel auf dem Helme belegt. Sieb-macher, I. Th. S. 187.
Quetz, die Herren von.
■ Ein ausgegangenes Geschlecht, das in den Marken begütert war.Es führte im rothen Schilde einen goldenen, mit drei grünen Klee-blättern belegten Querbalken, und auf dem Helme einen goldenen undeinen rothen Adlerflügel, dazwischen ein grünes Kleeblatt. Siebma-cher, V. Th. S. 145.
Quick mann, die Herren von.
H P el . König Friedrich I. erhob laut Diplom vom 18. Jan. 1701 den»andrath Quickmann in den Adelstand. Ein Enkel desselben starb1806 als Hauptmann im Regimente v. Grawert an ehrenvollen Wun-den. Diese Familie war in Pommern begütert. Sie führt im gespal-tenen Schilde im rechten rothen Felde ein silbernes Kreuz, und imlinken blauen Felde drei goldene Sterne, einen oben, zwei unten. Aufdein Helme stehen zwei schwarze Adlerflügel. Die Ilelindecken sindi ', , , , " n<1 s '" jern - Brüggemann beschreibt dieses Wappen nachI dein Adelsbriefe I. Bd. 11, Hauptstück.