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4 (1842) P - Z
Entstehung
Seite
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Qualen Qu atz. 73

den Balken; auf dein Helme stellt zwischen zwei rothen, mit den Bal-ken belegten Adlerltiigeln ein verkürzter silberner Bär. Die Helin-fBdecken sind silbern und rotli.

Die Grafen v. Quadt-Wickeradt fiiliren ein qnadrirtes Wappen. Im1. und 4. rothen Felde ist das Quadtsche Stammwappen angebracht,im 2. und 3. rothen Felde aber sind drei goldene Querstreifen (oben,in der Mitte und unten), und zwischen diesen nochmals zwei silberneHgezinnte Balken. Der Helmschmuck ist derselbe, wie beim ursprüng-lichen Wappen. Die Helmdecken sind roth, silbern und golden.

Das Wappen der Qnadt-Hüchtenbrock ist qnadrirt. Das 1. nnd4. rothe Feld zeigt die v. Quadtschen Wappenbilder, nämlich die bei-den gezinnten Balken; im 2. und 3. goldenen Felde aber ist ein rechtsaufspringendes schwarzes F.inhorn dargestellt. Auf diesem Schilde ru-hen zwei Helme. Der rechte ist der ursprüngliche v. Quadtsche, derlinke bewulstete aber trägt einen goldenen, schwarz ausgeschlagenen,mit acht goldenen Aehren besteckten Hut. Die Decken sind rechtsroth und silbern, links schwarz und golden. Zu Schildhaltern sindrechts ein silberner Bär, links ein schwarzes Einhorn gewählt.

Qualen, die Herren von.

Diese adelige Familie gehört eigentlich Holstein an, doch habenauch mehrere von Qualen in Preussen gelebt, und einige in derArmee gestanden, namentlich aus dem Hause Ostergart. Sieführen im silbernen Schilde und auf dem gekrönten Helme einenschwarzen, am Rumpfe blutenden Eberkopf. Die Decken sind silbernund schwarz.

Quast, die Herren von.

Ein uraltes Geschlecht, das schon mit dem ersten Adel, nach derVertreibung der Wenden , in der Mark Brandenburg erschien. Auchim Anhaltschen und in Pommern war diese Familie begütert. Im An-hlltschen liegt auch ein gleichnamiges Stammgut derselben. In denMarken besassen sie die Rittersitze Leddin, Protzen, Vichel, Damm,Garlz, Kudow u. s. w. Aus diesem Hause war Albreehl Christoph v.Quast, kurbrandenburgscher Geh. Kriegsrath, Generalmajor, Gouver-neur und Oberhauptmann der Festung Spandau, Chef eines Reiterre-giments, Herr auf Gartz, Damm u. s. w. Er starb am 19. Sept. 1669zu Spandau kinderlos, obgleich er zweimal, und zwar zuerst mit Eli-sabeth v. Görne, und nach deren Tode mit Katharina v. Rössing- ver-mählt war. Im preußischen Staatsdienste stand in neuester Zelt derGeh. Staatsrath und Ritter v. Quast. Zwei Mitglieder dieser Familieerwarben sich im Befreiungskampfe das eiserne Kreuz.

Quatern, die Herren von.

L .. erloschenes altritterliches Geschlecht auf der Insel Rügen.Grambke, die Insel Rügen, II. Bd. S. 42.

Quatz, die Herren von.

i ,9>" a ' z ' Oetzen, ist der Name eines ausgestorbenen, auf der»e ugen einst reich begüterten adeligen Geschlechtes, dessen Haupt-