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4 (1842) P - Z
Entstehung
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Quiidt.

Sechste Linie.

Wilhelm Christian , Besitzer des Philippshofes zu Puttlitz. DieseLinie ist erloschen und die Besitzungen derselben sind an die fünfteLinie gekommen, indem die Stifter dieser beiden Aeste Brüder undSöhne des Stephan Georg waren. Der Burghof zu Puttlitz ist im Jahre18J1 aus der Familie gekommen. Dagegen sind die Besitzungen dervier ersten Linien, mit Ausnahme von Nettelbeck, Krumbeck und Yiet-chendorf (die drei Güter bilden jetzt ein von Jenasches Majorat, wor-auf die Puttlitzsche Familie indessen mitbelehnt ist) und Sagast,durch Kauf mit Consens der Lehnsvettern an die fünfte Linie gediehen.

Diese Familie führt im rothen Schilde und auf dem Ilelme einesilberne Gans, auf grünem Iiiigel stehend. Nachrichten iindet man inGauhe, I. S. 128285. Küsters Access, ad Bibl. Brand. II. S. 7981.

Qua dt, die Grafen, Freiherren und Herren von.

Ein uraltes und vornehmes, schon seit Jahrhunderten in vielenLinien in den Rheinprovinzen blühendes Geschlecht, dessen ordentlicheStammreihe mit dem edlen Ritter und Pannerherrn Peier Quad, derin der Schlacht bei Staveren im Jahre 1348 blieb, beginnt. Adolphv. Quadt wurde im Jahre 1502 mit der Herrlichkeit Wickrad belehnt,wovon die grälliche Linie noch den Beinamen tiihrt. Ausser dieserbildeten sich viele andere Linien, namentlich die zu Isengnrd, Har-denberg, Landskron, Koide, Hundscheid, Buschfeld, Quad-Wicke-rath zu Stadek und Alsbach, zu Zoppenbroch und späterhin Hüch-tenbrock. Von den bedeutenden Besitzungen, welche die Familieerwarb, nennen wir ausser den Stammgütern Beckheim, Kreuzberg,Schwanenberg, Wildenburg, die Herrlichkeiten Lönen, Wonfern, Del-wynen, Lynden, Flamersheim, Landskron, Tomberg, Ickenen u.s.w.

Wilhelm Ollo Friedrich v. Quadt zu Wickeradt, Erbdrost undErbhofmeister von Geldern und Ziitphen, wurde vom Kaiser Karl VI.im Jahre 1714 in den Reichsgrafenstand erhoben. Aus der LinieQuadt-Wickeradt zu Zoppenbruch war Ludwig Alexander Rolcmnn v. Q.,der als königl. preuss. Geheimer-Staatsminister starb und mit der Erb-tochter des letzten Freiherrn v. 1 lüchtenbrock vermählt war. Vonseinen Söhnen wurde Wilhelm Albrecht Johann Karl Friedrich v. Q.von seinem Grossvater mütterlicher Seite zum Erben der Güter, desNamens und des Wappens eingesetzt; ein zweiter Sohn, Johann Chri-stian Rolman v. Q., starb als königl. preuss. Generalmajor, Chef einesInfanterieregiments u. s. w. Der Sohn des ersten v. Quadt-Hiichten-brock, Wilhelm Karl, clevischer Erbmarschall, Director der landstän-dischen Ritter, brachte im Jahre 1786 die preuss. Grafenwürde ansejn Haus. Gegenwärtig stehen noch mehrere v. Quadt im preuss.Heere, namentlich die beiden Generale, der Baron v. Quadt und Hiich-tenbrock I., Generalmajor, Commandern- der 2. Gardebrigade, Rittervieler Orden, namentlich auch des eisernen Kreuzes 1. Classe, undder Baron v. Q. und II. IL, Generalmajor, Coinmandeur der 13. In-fanteriebrigade, Ritter des Verdienstordens, des eisernen Kreuzes 2.Classe u. s. w.

Das ursprüngliche Familienwappen besteht in einem rothen Schildemit zwei silbernen, oben viermal, unten dreimal abwechselnd gezinn-