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Puükumtner.
Freiin v. Laulerbach, geb. den 7. Octbr. 1784, vermählt gewesenerGräfin v. Veltheim.
Kinder:
1) Graf Malte, geb. den 16. Septbr. 1807, königl. preuss. Gesandl-
schafts- Attache in Dresden.
2) Gräfin Clotihle, geb. den 25. April 1809, vermählt seit dem 7.
Octbr. 1828 mit Friedrich Hermann, Grafen Wylich und Lottun),königl. preuss. Kammerherrn und Gesandten im Haag.
3) Grälin Asta Luise, geb. den 22. Jan. 1812.
Bruder:
Moritz Karl, geb. den 2f- Aogust 17*5, Graf und Herr zu I'ut-bus auf Schoritz, Silmenitz, Dumsewitz, Löbnitz und Langenliansha-gen u. s. w., königl. preuss. Kammerherr.
Mutter:
Sophie Wilhelmine, geb. den 21. Mai 1761, verwittwete Gräfinund llerrin zu Putbus auf Mittelhagen, geb. Gräfin von der Schulen-burg aus dem Hause Betzendorf.
Das Wappen des fürstlichen Hauses Putbus besteht aus einemgoldenen Schilde, in dem über einem schwarz und goldenen Schnelleein halber schwarzer gekrönter Adler sichtbar wird. Auf dem gekrön-ten Helme wiederholt sich das schwarz und goldene Schachbret undauf demselben der Adler. Zwei mit Keulen bewaffnete wilde Männerhalten das Schild; der rechte ist gekrönt, und aus der Krone steigteine goldene, mit drei Pfauenfedern besteckte Säule empor, der linketrägt auf dem Helme einen Pfauenschweif. Das Ganze ist von einem lllcrmelinmantel unter einer Fürstenkrone umgeben. M. s. Gau he, I.S. 1279—82. Krekels genealog. Handbuch 1784, 11. S. 226. Wacken-roders Erläuterung des alten und neuen Bügen.
Puttkammer, die Freiherren und Herren von.
Das vornehme, uralte Geschlecht der Puttkammer, auch Puttka-mer und in früheren Zeiten Pottkamer geschrieben, gehört ursprüng-lich Pommern an, während es auch in Polen und Kurland zu hohemAnsehen, Würden und Gütern gelangt ist. Schon um das Jahr 1212kommt in Pommern Jeschho Puttkammer vor, der die Stadt Rü-genwalde zuerst mit Mauern umgeben haben soll. Er erscheint als derStammherr des Geschlechts und Herr der Lande Schlawe und Rü-genwalde. Sein Sohn war der bekannte Wojewode Schwenz, vondessen Söhnen Pctcr als Graf v. Nuwenburg oder Neuen bürg, und Jo-hann und Lorenz als Herren der Lande Schlawe und Riigenwalde vor-kommen. Von diesem Lorenz stammen die heutigen v. P. ab, undman leitet den Namen Puttkammer von dem polnischen Worte Pudko-morz (Unterkämmerer) ab. Diese Würde bekleidete der genannte Lo-renz beim Könige Wenzel von Böhmen. — Jacol v. P. war zumBischof zu Camin im Jahre 1544 vorgeschlagen, nachdem schon meh-rere von P. Dompröpste, auch einer General Administrator des Stiftesgewesen war. — Von der kurländischen Linie war Georg v. P. Ge-heimer-Rath und Abgesandter zu Warschau. Ein Enkel von ihm be-kleidete im Jahre 1670 die Würde eines Landmarschalls von Kurland. —Ausserordentlich zahlreich sind die Güter welche die v. P. in Pom-mern besassen und zum Theil noch besitzen, die grösstenteils in denKreisen Stolpe, Rummelsburg, Pollnosv und Lauenburg lagen oderliegen. Noch heute sind die Güter Grumbkow, Gr. Podel, Stozenthin