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4 (1842) P - Z
Entstehung
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Poninski Posadowski.

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tergut Ketschdorf im Kreise Schönau erkaufte. Heinrich Otto Ru-dolph v. Ponickau war 1804 Assessor bei der Oberamtsregierung zuBreslau. Kurl Heinrich Sebastian v. Ponickau , königl. säclis. Ma-jor und Kammerjunker, ist Präbendarius beim Domcapitel in Merse-burg. In Baiern ist einer Linie durch Diplom vom 20. Sept. 1815 dieAnerkennung der freiherrlichen Würde geworden. Das alte von Po-nickausche Wappen ist ein silbernes Schild, von zwei roth und silberngevierteten Querbalken durchzogen. Auf dem Helme steht ein golde-ner, mit einem Deckel verschlossener und drei Federn geschmückterBecher. Dieses Wappen giebt Siebmacher, I. Th. S. 154 , unter demManien v. Pomiickau. v. Meiling beschreibt es, 1. Th. Nr. 631. Nach-richten über diese Familie lindet man in Okolski, T. 1. p. 82. T. II.p.55, in Carpzows neu eröffnetem Khrentempel der Oberlausitz, II.Th.S.710, in Schwarzens Leipziger Landchronik, S. 31 36. 305 u. s.w.,in Gauhe, 1. Th. S. 1233. Sinap., 1. Th. S. 710.

fcPoniriski, die Fürsten, Grafen und Herren von.

Die altadelige Familie Ponin Poninski, von welcher ein Ast inden Fürsten-, ein anderer in den Grafenstand erhoben worden ist,gehört ihrem Ursprünge nach Polen an. Der fürstliche Ast ist in Vol-liynien und Galicien begütert. Von der gräflichen Linie besitzt Wil-helm , Gr. v. Poninski, Major a. D., die Güter Siebeneichen u. s. w.bei Löwenberg in Schlesien. Das Haupt der adeligen Familie v.Poninski in der Provinz Posen ist der General - Landschaftsdirectorund Oberst a. D. von Poninski.

Portugall, die Herren von.

Die adelige Familie dieses Namens war in Preussen begütert; siebesass in dieser Provinz die Bittersitze Kaymkallen, Rosenberg, Mi-llionen u. s. w. Im 17. Jahrhunderte erwarb ein Zweig dieses Hausesdie Güter Gimmel und Kutscheborwitz im Wohlauschen. Sie sind längstin andern Händen. Ein von Portugall ist gegenwärtig Justiz-Commissarins und Notarius zu Büren in Westphalen.

Diese Familie führt im rothen Schilde drei silberne ins Kreuz ge-legte Lanzen an goldenen Stielen, und auf dem Helme einen Pfauen-schweif. Die Decken sind silbern und roth.

Poitzen, die Herren von der.

Ein altadeliges vornehmes, ausgegangenes Geschlecht am Nieder-rhein, von dem das bergische Amt Portz den Namen führt. Die Fa-milie erlosch im Mannsstamme zu Ende des 17. oder im Anfange des18. Jahrhunderts mit Konrad Wilhelm von der Poitzen, dessen Erb-tochter sich mit Johann Lambert v. Brakel vermählte.

Diese Familie führte im rothen Schilde einen von der obern Rech-ten zur untern Linken gezogenen goldenen Balken, und auf dem ge-krönten Helme einen rothen Adlerflug. M. s. Robens, II. S. 247 u. f.

Posadowski, die Grafen, Freiherren und Herren von.

Sie stammen ans dem uralten berühmten polnischen Geschlechteder Grafen y. Skarbie ab. Der Ahnherr der Familie soll nach einer