Pogwiscli.
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her im Regimente von Gettkant - Husaren, starb am 4. Oct. 1832 zuWolllau in Schlesien.
Die v. P. fuhren im silbernen Schilde eine mit drei Thurmen be-setzte rothe Mauer, die ein goldenes Portal hat. Dieses Bild wieder-holt sich auf dem Helme, wo der mittlere Thurm mit einem Pfauen-schweife geziert ist. Dieses Wappen giebt Siebmacher, I. S. 50. v.Meding beschreibt es, III. No. 622. M. s. auch Sinap., I. S. 704. II.S. 867. Gauhe, I. S. 1224 u. f.
Pogwiscli, die Freiherren von.
Der Ursprung des Geschlechts der Powis-Cynitha, Powisch vonPogwiscli verliert sich ins graue Alterthum. Aus Angelsachsen (An-geln) kam es nach England. Seit 550 bis 1281 waren die Königevon Nord- und Süd-Wales, und Prinzen von Powis aus dieser Fa-milie. Selten befanden sich die drei Provinzen in Einer Hand. DasGeschlecht beginnt dort 550 mit Malgwin und endigt 1281 mit Daviil.In diesem Jahre eroberte Eduard von England Wales und Powis, ver-tilgte beinahe sämmtliche Glieder der bis dahin dort regierenden Fa-milie, indem er dieselben als Barone des lteichs und Vasallen ansah.Seit 1307 führt der englische Kronprinz auch den Titel Prinz v. Wales.
Die später von den Königen von England ernannten Marquis,Grafen und Barone Powis gehören andern Familien an.
Ausser den Wenigen, die bei der allgemeinen Metzelei in Wa-les entkommen waren, blieb nur noch die Linie übrig, welche in Hol-stein ansässig war. Das Geschlecht der Powis, Powisch oder v. Pog-wiscli genannt, lebte bis 1480 wahrscheinlich nur in Holstein, seit die-sem Jahre auch in Mecklenburg, und seit Anfange des 18. Jahrhun-derts auch in Preussen. Das Prädicat Freiherr oder Baron ist seltenvon den v. Pogwiscli (Powisch) geführt worden, und es schreiben sichsämmtliche noch Lebende Familienmitglieder nicht Powisch oder Powis,sondern Freiherren v. Pogwiscli. In Holstein waren sie sehr begütertund besassen nach Angeli 1597 18 Schlüsser und Höfe. Das däni-sche Lexicon der adeligen Familien von Dänemark, Norwegen undden Herzogtkiimern von der königl. dänischen genealogischen Gesell-schaft nennt die Güter Farve, Willenhans, Neuenhaus, Doberstorlf,Hagen, Aschberg, Massleben, I'eterselorif, Schwelbeck, Elgard, Dvel-gonne und Nerstorlf als den Pogwiscli zugehörig. In Mecklenburg ha-ben sie später unter andern Heinrichsberg, Kelle, Knorrendorlf undMannhagen besessen. Nach Angeli, Bohr, Zedier, Dankwert, Span-genberg, Cranzius, Gauhe u. s. w. sind die Powisch, v. Pogwiscli,v. d. Wisch, Wulff, nach dem dänischen Adelslexicon auch die Bro-kowe Eine Familie, weil sie, wie die Chronisten anführen, einerleiWappen, d. h. einen Wolf im Wappen, führen. Bei allen Chronistenheisst es ein uralt, aber nur so viel uns bekannt, ein holsteinschesGeschlecht. Es belinden sich auch in Westphal monum. inedit. Th. IV.Tab. 19. No. 46. zwei Siegel dieser Familie, eins mit der InschriftSigill. Ilinrici de I'owisse, welches einen rechtsspringenden W r olf, undein anderes mit der Inschrift Sigill. Claus von der Wisches, welcheseinen linksspringenden Wolf im Schilde zeigt, beide vom Jahre 1348.Die Farben sind nicht angegeben, auch keine Helmzierde. Die jetzi-gen Wappen der genannten Familien sind jedoch nicht gleiclimässig.
Das Wappen, welches die Freiherren v. Pogwiscli zur Zeit füh-ren , besteht aus einem im blauen Felde fortschreitenden silbernenWolf mit heraushängender rother Zunge, gekröntem Helm, darüberein grüner Korb, aus welchem ein silberner Wolf mit rother Zunge