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4 (1842) P - Z
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chariä, Käseke und Beggerow im Kreise Denimin, Coseeger im Für-stenthumskreise, Woitzel und Ziilzewitz im Kreise Regenwalde, Crun-gen , Sollnitz, Kummerow, Bosens, Drenzig, Russin, Wusterwitz imKreise Scldawe u. s. w. Früher waren sie auch im Besitze von Var-zin, das jetzt denen v. Blumenthal gehört. In Preussen besassen sieDöllstedt, Dietersdorf, Penken, Kulbien, Lindenau, Rückgarben, Son-nenstuhl, Papendorf u. s. w. In der Neumark waren Bolkenhagen,Kitzenhagen, DoIIgenow 11. s. w. alte Besitzungen dieses Geschlechts.In der preuss. Armee sind zu hohen militärischen Würden gelangt:

Konstantin Guido v. Podewils, der am 18. April 1762 als Gene-ralmajor von der Infanterie und Interims-Commandant von Stettinstarb.

Adam Joachim, Graf v. P., einer der drei in den Grafenstand er-hobenen Brüder, beschloss seine irdische Laufbahn zu Varzin am 23.Juni 1764 als Generalmajor, Coinmandeur des Markgraf FriedrichschenKürassierregiments, Amtshauptinann zu Limperg, Ritter des Ordenspotir le merite, Rrb- Burg- und Schlossgesessener zu Varzin, Chem-nitz, Wussow, Pudiger u. s. w.

Friedrich Wilhelm v. P. starb zu Oppeln am 11. Septbr. 1784 alsGeneralmajor und Chef eines Kürassierregiments. Gegenwärtiglebt der Generalmajor, früher im Regimente Garde du Corps, Ritterdes eisernen Kreuzes 1. Classe, königl. Kamnierherr u. s. w. v. P. zuBerlin. Kr besitzt die Güter Sarickow und Zachariä im Kreise Dem-min. Ein Oberst v. P. a. D. und Ritter des eisernen Kreuzes (er-worben bei Gr. Gorschen) besitzt das Gut Coseeger im Fürstenthums-kreise. Im Jahre 1806 standen dreizehn Olliziere dieses Namensin der Armee, von denen mehrere zu höheren militairischen Würdengelangt sind.

Das v. P.'sche Wappen besteht aus einem zugespitzten, mit Goldeingefassten silbernen Schilde, in dem ein golden und blaues Schachangebracht ist, aus welchem ein halber Hirsch hervorspringt. Der ge-krönte Helm ist mit drei Pfauenfedern geschmückt; auf jeder Seitederselben sind drei schwarze Reiherfedern.

Das grälliche Wappen ist nur in Beziehung auf den Heinischmuckvon dem vorigen verschieden. Es ist nämlich mit zwei gekrönten Hel-men bedeckt; die Krone des rechten trägt einen schwarzen gekrön-ten Adlerkopf und Hals, der linke Helm ist der ursprüngliche Fami-lienhelm.

M. s. Gauhe, I. S. 1217. Micrälius, Lib. VI. S. 367. Hartknocli'sPreussen.

Pogrcll, die Herren von.

Nach alten Autoren sind die von Pogarell oder Pogrel deutschenAbkommens, aber schon seit dem 6. Jahrhunderte unter dem NamenGrzymala in Polen bekannt. (Okolski, Pol. T. I. p. 256.) In Schle-sien blühte das Haus Pogrell schon vor der Tartarschlacht, Ragus v.Pogrell focht in derselben. Mehrere Ritter aus diesem Hause gelang-ten zur erzbischöltichen und bischötlichen Würde. Im 13. Jahrhun-derte kommen mehrere Grafen v. Pogrell vor. 1341 wurde an seinemGeburtstage Prccislaus v. Pogrell Bischof zu Breslau, er starb 1376am 6. April. Michelau und Lorenzdorf im Briegschen, Bingerau,Kapotschütz und Krakowane im Oelsischen, Habendorf bei Reichen-bach, Lampersdorf bei Silberberg, und Kutscheborwitz bei Herrnstadt,waren früher Besitzungen dieses Hauses. In der Gegenwart sind allediese Güter in andern Händen. Der Rittmeister a.D. v. Pogrell, frii-