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4 (1842) P - Z
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Pogwisclu

springt. Die Ilelmclecken sind silbern und blau. Scliildbalter, wo sievorkommen, goldene Greife.

Wir fuhren einige Familienglieder an, welche einer Zeit angehö-ren, wo die Pogwisch nur im Privatstande lebten:

1322, im Kampfe gegen die Dittniarschen, wurde Ritter Heinrichv. Pogwisch schwer verwundet und acht seiner Söhne erschlagen (sieheAngeli), wo auch ein Gedicht in lateinischer Sprache von Lauterbach,gekröntem Poeten, angeführt ist, worin das Factum besungen wird.

1390 war Wolf gang P. Zeuge bei dem Erb- und Successionsver-gleiche der Grafen von Schaumburg. 1392 hat derselbe ein Privi-legium wegen der Marktgerechtigkeit der Stadt Oldenburg unter-schrieben.

1104 sind, nach Angeli, viele Ritter und Kriegshelden aus dem Ge-schlecht der Powisch gegen die Dittmarschen umgekommen.

1423 haben Benedictas, Wolff, Johannes, Harlvicus und Otto v.Pogwisch die Bürgschaft übernommen, als die Herzöge von Holsteinin ihrem Successionsstreite auf den Kaiser Siegismund compromit-tirten.

1459 hat Henning v. P. als Haupt einer Faction unter dem Adel,dem Grafen Schaumburg wider Dänemark beigestanden.

1480 wurde bei dem 1469 zu Kiel gestifteten Ritterbande vonHenning, Herrn mehrerer Güter, welcher auch Lütken, Tuneiern vondem Könige von Dänemark zu Pfand hatte, Hülfe gegen König Chri-stiern gesucht. Henning musste jedoch mit seinen Söhnen Wollt' undHenning entfliehen, und fand Aufnahme bei seinem BundesgenossenHerzog Albrecht von Mecklenburg-Güstrow. Ausser dem genanntenHenning gehörten noch zwölf Powisch zum kieler Ritterbunde.

1490 waren bei der Erbtheilung zwischen dem König Johann vonDänemark und dem Herzog Friedrich von Holstein als Zeugen Bene-dictus und Johannes, Wolfs v. P. Söhne.

1500 blieben gegen die Dittmarschen 1) Wolff Powisch, HenningsSolin; 2) 1 Pol ff 1'., Herr auf Dobbersdorff; 3) Hans, 4) Joachim P.,Brüder; 5) Hartwich Pogwisch, Herr auf Grönhold.

1506 war T)etllew P. Bischof zu Schleswig.

1544 hat Wolffgang P. der Theilung der Ilerzogthiimer Holsteinund Schleswig als Zeuge beigewohnt.

1626 blieb Siegfried P., dänischer Reichsrath und Gesandter amkaiserlichen Hofe, bei Lutter am Barenberge.

1626 lebte Siefert P. als Propst zu Unterseen.

1662 führte Bertram P., Oberhofmeister, Herzog August Frie-drich von Holstein-Gottorp und Coadjutor von Lübeck auf Reisen.

1666 vermählte sich Anna Katharina v. Pogwisch mit dem Land-grafen Georg Christian v. Hessen-Homburg. Der Landgraf war geb.den 10. Decbr. 1626 und starb den 11. August 1677. Die Landgräfinstarb den 18. Mai 1694. Ihr Vater war Detlew, Frh. v. P., Erbherrvon der Farve.

1669 war Otto königlich dänischer Geheimer Rath und General-Kriegscommissarius.

1732 lebte Friedrich, königl. dänischer Stiftsamtmann zu Chri-stianssand in Norwegen, Ritter des Danebrog u.s.w. Er ist dervorletzte Pogwisch in Dänemark und hinterliess eine Tochter, Doro-thea Sophie , welche früher Hofdame am königl. dänischen Hofe war.Sie starb als Conventualin von Preetz in Holstein 1799.

Christian Ludwig Friedrich, kön. dän. Oberstlieut., geb. d. 26. Nov.1746, gestorben im März 1806, ist der letzte Pogwisch in Dänemark.

Karl Benedict, Frh. v. P., war der erste seines Geschlechts, wel-cher sich in Preussen ansässig machte. Er kaufte die Gross-Salau-